Shai Gilgeous-Alexander hat Historisches geleistet und einen 63 Jahre alten NBA-Rekord von Wilt Chamberlain eingestellt. Der kanadische Superstar der Oklahoma City Thunder markierte beim 129:126-Sieg gegen die Denver Nuggets im 126. Spiel in Folge mindestens 20 Punkte.

Game-Winner und historische Bestmarke

Mit 35 Punkten, 15 Assists und neun Rebounds verpasste der Ausnahmekönner ein Triple-Double nur denkbar knapp, drückte dem Topspiel der Western Conference aber dennoch eindrucksvoll seinen Stempel auf. Drei Sekunden vor der Schlusssirene krönte der Guard seine sensationelle Leistung und traf per Dreier zum entscheidenden Sieg für OKC.

Die historische Dimension seiner Konstanz ist beachtlich: Zuletzt war es der 1999 verstorbenen Basketball-Legende Wilt Chamberlain zwischen den Jahren 1961 und 1963 gelungen, in 126 aufeinanderfolgenden Partien die 20-Punkte-Marke zu knacken. Gilgeous-Alexander selbst zeigte sich nach der Partie demütig: Das ist immer noch schwierig zu begreifen. So viele Dinge müssen stimmen, damit man sein Ziel erreicht. Es sei jedoch etwas ganz Besonderes, mit einem Spieler dieses Formats in einem Atemzug genannt zu werden.

Lob von Jokic und Chance auf alleinigen Rekord

Auch die Konkurrenz zollte dem Matchwinner aus Kanada höchsten Respekt. Nikola Jokic, Starspieler der unterlegenen Nuggets, adelte seinen Gegenspieler nach der Partie: Ich glaube nicht, dass die Leute wissen, wie schwierig das ist. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler. Die Chance, Chamberlain endgültig hinter sich zu lassen und alleiniger Rekordhalter zu werden, bietet sich dem pfeilschnellen Spielmacher bereits in der Nacht zu Freitag im Duell mit den Boston Celtics. Fehlen wird OKC dabei weiterhin der verletzte deutsche Center Isaiah Hartenstein.

Meilenstein für Harden, Schröder siegreich

Abseits des Rekord-Dramas gab es weitere bemerkenswerte NBA-Ereignisse. Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder feierte mit seinem Team einen souveränen 115:101-Erfolg gegen die Philadelphia 76ers, blieb dabei mit vier Punkten jedoch eher unauffällig. Im Fokus stand zudem Routinier James Harden, der als erst neunter Profi in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga die magische Grenze von 29.000 erzielten Karrierepunkten durchbrach.

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