Eisbären Berlin schlagen Straubing Tigers und führen in der Playoff-Serie
Die Eisbären Berlin gewinnen mit 4:2 in Straubing und übernehmen die 2:1-Führung in der Viertelfinalserie der DEL.
Die Adler Mannheim haben die Fischtown Pinguins Bremerhaven im dritten Spiel der DEL-Viertelfinalserie mit 5:1 besiegt. Durch den dominanten Heimerfolg führt die Mannschaft von Trainer Dallas Eakins in der Best-of-Seven-Serie nun souverän mit 3:0. Damit fehlt den Kurpfälzern nur noch ein einziger Sieg, um den Einzug in das Halbfinale perfekt zu machen.
Die Gastgeber legten auf dem heimischen Eis einen Start nach Maß hin. Bereits in der zweiten Minute bediente Alexander Ehl seinen Teamkollegen Justin Schütz, der den Puck gekonnt von halblinks unter die Latte nagelte. Dieser frühe Treffer entfesselte einen wahren Offensivwirbel der Hausherren. Nur drei Minuten später feierte der schwedische Verteidiger William Worge Kreü eine Premiere: Nach einem Pass von Kristian Reichel drückte er die Scheibe am langen Pfosten über die Linie und markierte damit seinen ersten Treffer im Trikot der Adler (5.).
Bremerhaven fand in dieser Phase überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Matthias Plachta nutzte einen schnellen Puckgewinn nach einem Bully zum 3:0 (9.), bevor Nicolas Mattinen unmittelbar danach mit einem abgefälschten Schuss auf 4:0 erhöhte (10.). Der lettische Torhüter der Gäste, Kristers Gudlevskis, war bei den Gegentoren völlig machtlos und musste mit ansehen, wie sein Team im ersten Abschnitt förmlich überrannt wurde.
Angesichts der komfortablen Führung schaltete die Truppe von Dallas Eakins im Mittelabschnitt einen Gang zurück und konzentrierte sich auf die Spielkontrolle. Die Pinguins taten sich weiterhin enorm schwer, gefährliche Akzente in der Offensive zu setzen. Wenn die Gäste doch einmal zu Abschlussmöglichkeiten kamen, stand ihnen Maximilian Franzreb im Weg. Der Mannheimer Goalie, der bis vor kurzem selbst noch für Bremerhaven aktiv war, zeigte sich als unüberwindbarer Rückhalt.
Trotz der kontrollierten Spielweise bauten die Hausherren ihre Führung weiter aus. Ein Schuss von Lukas Kälble von der blauen Linie wurde unglücklich abgefälscht und rutschte dem mittlerweile eingewechselten Gäste-Keeper Leon Hungerecker zum 5:0 durch die Beine (33.).
Im Schlussdrittel zeigten die Norddeutschen noch einmal Moral. Akito Hirose nutzte direkt nach Wiederanpfiff einen Abpraller zum 1:5-Ehrentreffer (41.). Mehr ließen die Gastgeber jedoch nicht zu. Mannheim schonte sichtlich Kräfte für das vierte Aufeinandertreffen und verwaltete das Ergebnis durch eine stabile Defensivarbeit souverän bis zur Schlusssirene.
Mit der 3:0-Serienführung vor Augen ist der sogenannte Sweep greifbar nah. Nach dem zweiten Platz in der Hauptrunde untermauern die Mannheimer damit eindrucksvoll ihre Ambitionen. Das klare Ziel der Organisation bleibt die erste deutsche Meisterschaft seit dem Titelgewinn im Jahr 2019.
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