Adler Mannheim deklassieren Bremerhaven im Playoff-Viertelfinale mit 5:1
Die Adler Mannheim dominieren Bremerhaven im Viertelfinale mit 5:1 und stehen kurz vor dem Einzug in das Halbfinale.
Die Kölner Haie haben das Ticket für das DEL-Halbfinale gelöst. Am Dienstagabend bezwang der Vorrunden-Erste in der heimischen Arena die Schwenninger Wild Wings in einem Eishockey-Krimi mit 2:1 nach der dritten Verlängerung. Mit diesem hart umkämpften Heimsieg entschied das Team aus der Domstadt die Viertelfinal-Serie glatt mit 4:0 für sich und feiert den verdienten Sweep.
Exakt 103 Spielminuten und 37 Sekunden standen auf der Uhr, als die finale Entscheidung fiel. Gut vier Stunden nach dem ersten Bully erzielte Jan Luca Sennhenn in der dritten Overtime den umjubelten Siegtreffer. Vor 18.600 restlos begeisterten Zuschauern feierte die Mannschaft einen immensen Kraftakt, den Haie-Cheftrainer Kari Jalonen nach der Schlusssirene bei MagentaSport treffend zusammenfasste: This is real hockey. Die Gäste aus dem Schwarzwald lieferten bis zur letzten Sekunde massive Gegenwehr, mussten sich aber der Ausdauer des Favoriten beugen.
Bevor es zum Showdown in der Verlängerung kam, boten beide Kontrahenten eine physisch extrem intensive Partie. Bereits im hart geführten Auftaktdrittel flogen die Fäuste: Ein Handgemenge zwischen Kölns Kevin Niedenz und Schwenningens Will Weber sowie spätere Auseinandersetzungen an der Bande sorgten früh für reichlich Strafminuten. Die Wild Wings verzeichneten im ersten Durchgang zwar ein deutliches Chancenplus, scheiterten jedoch immer wieder am stark aufgelegten KEC-Schlussmann Janne Juvonen.
Im Mittelabschnitt bewiesen die Hausherren dann ihre Powerplay-Qualitäten. Nach einer Strafe wegen hohen Stocks gegen Kyle Platzer fackelten die Rheinländer nicht lange: Louis-Marc Aubry bediente Patrick Russell präzise im Slot, der die Scheibe souverän zur 1:0-Führung über die Linie schob. Torhüter Joacim Eriksson, der sein Team zuvor mehrfach im Spiel gehalten hatte, war in dieser Szene machtlos.
Mit dem glatten Seriengewinn unterstreicht der Hauptrunden-Sieger seine klaren Titelambitionen in dieser DEL-Saison. Wer sich den Kölnern in der nächsten Runde in den Weg stellt, ist noch offen. Gemäß dem Playoff-Reglement trifft der KEC auf den verbleibenden Halbfinalisten mit der schlechtesten Platzierung aus der Vorrunde. Die nächste Best-of-seven-Serie startet am 8. April. Der größte Sieg des Abends dürfte für die Kölner nun die gewonnene Zeit sein: Während die Konkurrenz noch um das Weiterkommen kämpft, können die Haie nach diesem kräftezehrenden Eishockey-Marathon wertvolle Tage zur Regeneration nutzen.
Die Adler Mannheim dominieren Bremerhaven im Viertelfinale mit 5:1 und stehen kurz vor dem Einzug in das Halbfinale.
Die Eisbären Berlin gewinnen mit 4:2 in Straubing und übernehmen die 2:1-Führung in der Viertelfinalserie der DEL.
Die Kölner Haie beenden die DEL-Hauptrunde mit einem 6:3-Auswärtssieg bei den Straubing Tigers. Mit dem Erfolg beenden die Rheinländer ihre...