Die National Hockey League (NHL) hat das nächste große internationale Highlight für Eishockey-Fans terminiert. Im Februar 2028 wird der World Cup of Hockey in seine vierte Auflage gehen. Die nordamerikanische Profiliga bestätigte nun offiziell, dass das prestigeträchtige Turnier der acht besten Nationen in Prag, Calgary und Edmonton ausgetragen wird.

Europa und Nordamerika teilen sich die Eishockey-Bühne

Die Austragung des Turniers wird auf zwei Kontinente aufgeteilt. Die tschechische Hauptstadt Prag fungiert mit ihrer O2 Arena als europäischer Standort für die Vorrundenspiele sowie erste Partien der K.o.-Phase. Parallel dazu rollt der Puck in Kanada: In Calgary wird der Scotia Place bespielt – die brandneue Arena der Calgary Flames, deren Eröffnung für 2027 geplant ist. Die entscheidenden Duelle um den Titel, also die Halbfinal- und Finalspiele, steigen schließlich im Rogers Place in Edmonton.

NHL-Commissioner Gary Bettman zeigte sich hoch erfreut über die Standortwahl. Laut dem US-amerikanischen Liga-Boss werden die drei Städte fantastische Gastgeber für Eishockeyfans aus aller Welt sein. Das sportliche Niveau der besten Eishockeyspieler werde das Ereignis wirklich unvergesslich machen.

Fester Rhythmus: NHL-Superstars regelmäßig im Nationaltrikot

Der World Cup of Hockey kehrt nach einer längeren Pause zurück auf den Spielplan. Nach den Ausgaben in den Jahren 1996, 2004 und 2016 ist es erst das vierte Mal, dass das Turnier in diesem Format stattfindet. Während die USA die Premieren-Veranstaltung für sich entscheiden konnten, triumphierte Kanada bei den letzten beiden Turnieren.

Das Event im Jahr 2028 ist Teil eines umfassenden Konzepts der NHL, das einen verlässlichen Zwei-Jahres-Rhythmus für internationale Top-Turniere etablieren soll. Anders als bei den jährlichen Weltmeisterschaften der IIHF ist bei diesen Wettbewerben die Teilnahme der NHL-Profis vertraglich fest zugesichert. Das gilt nicht nur für den World Cup, sondern auch für das 4 Nations Face-Off 2025 sowie die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und 2030 im französischen Nizza.

Die Vorfreude bei den Athleten ist bereits jetzt spürbar. Marty Walsh, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft NHLPA, betonte im Namen der Profis den großen Stolz, wieder auf die internationale Bühne zurückzukehren. Die Spieler können es demnach kaum erwarten, sich in Alberta und Prag das Trikot ihrer jeweiligen Heimatländer überzustreifen und sich mit der absoluten Weltelite zu messen.

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