Sidney Crosby feiert Comeback für die Pittsburgh Penguins nach Verletzung
Nach elfwöchiger Verletzungspause feiert Superstar Sidney Crosby am Mittwoch sein Comeback für die Pittsburgh Penguins. Der Kapitän kehrt rechtzeitig für...
Das Rätselraten hat ein Ende: Dean Kukan ist der gefeierte Held der Schweizer Nationalmannschaft. Mit einem spektakulären Treffer in der Verlängerung erlöste der Routinier die Eisgenossen in einem hochdramatischen Spiel gegen Tschechien und sicherte den 4:3-Sieg (0:1, 2:0, 1:2, 1:0). Durch diesen Erfolg beendet das Team von Trainer Patrick Fischer die Gruppe A auf dem zweiten Platz und wahrt alle Chancen im Turnier.
Dabei begann der Nachmittag für die Nati alles andere als nach Plan. Trotz eines engagierten Starts und guter Möglichkeiten fehlte im Abschluss zunächst die Kaltschnäuzigkeit. Stattdessen nutzten die Tschechen in der 16. Minute eine Unachtsamkeit in der Schweizer Defensive eiskalt aus. Nach einem Fehler von Janis Moser und mangelnder Rückwärtsbewegung von Pius Suter schaltete Martin Necas schnell um und bediente Filip Chlapik, der zum 0:1 einschoss.
Doch im zweiten Drittel drehten die Eisgenossen auf – angeführt von ihrem NHL-Superstar. Roman Josi, der Captain der Nashville Predators, riss das Spiel an sich. Zunächst erzwang er in der 37. Minute den Ausgleich, als sein Pass von einem tschechischen Schlittschuh unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde. Keine zwei Minuten später demonstrierte Josi seine Klasse im Powerplay: Seinen harten Schuss konnte Goalie Lukas Dostal nur prallen lassen, woraufhin Timo Meier von den New Jersey Devils gedankenschnell zum 2:1 abstaubte (39.).
Wer dachte, die Partie sei nun unter Kontrolle, sah sich im Schlussabschnitt getäuscht. Die Defensive der Schweizer wackelte erneut, was Radim Simek in der 47. Minute zum 2:2 nutzte. Doch die Moral der Fischer-Truppe war ungebrochen. Wieder war es das Duo Josi und Moser, das Druck machte, bevor Pius Suter die Scheibe präzise im linken Eck zur erneuten Führung versenkte (49.).
Die Schlussphase entwickelte sich zu einem wahren Nervenkrimi vor lautstarker Kulisse. Ein vermeintlicher Ausgleichstreffer durch David Pastrnak wurde nach Videobeweis wegen Torhüterbehinderung an Leonardo Genoni aberkannt – ein Moment des Durchatmens, der jedoch nicht lange anhielt. Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fand ein genialer Querpass von Hronek den freistehenden Martin Necas, der die Schweizer Defensive auf dem falschen Fuß erwischte und das 3:3 markierte.
Die Entscheidung musste in der Overtime fallen, und sie fiel schnell. Die Schweiz nutzte den ersten Konter eiskalt aus. Dean Kukan tankte sich auf der linken Seite durch und bewies Nerven aus Stahl: Mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss hämmerte er den Puck via Unterkante der Querlatte ins Netz – ein absolutes Traumtor zum 4:3-Endstand.
Durch diesen Kraftakt beendet die Schweiz die Gruppe A mit fünf Punkten auf Rang zwei. Da Finnland in der Parallelgruppe B einen Zähler mehr aufweist, führt der Weg der Eisgenossen nun über die Viertelfinalqualifikation. Dort warten als nächste Gegner voraussichtlich Frankreich oder Italien – eine machbare Aufgabe für eine Mannschaft, die heute so viel Moral bewiesen hat.
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