Die Straubing Tigers haben das drohende Saisonende in den DEL-Playoffs abgewendet. Mit einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung gegen den Titelverteidiger Eisbären Berlin verkürzten die Niederbayern in der Playoff-Serie auf 2:3 und erzwangen damit ein sechstes Aufeinandertreffen.

Rückstand schockt das Team vom Pulverturm nicht

Zunächst lief die hart umkämpfte Partie im Hexenkessel am Pulverturm nicht nach dem Geschmack der Hausherren. Im ersten Drittel nutzten die Hauptstädter ihre Chance und gingen durch einen Treffer von Eric Mik mit 1:0 in Führung. Die Straubinger zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und starteten einen wahren Sturmlauf. Trotz zahlreicher hochkarätiger Gelegenheiten haderten die Gastgeber zunächst mit ihrer Chancenverwertung und gingen mit dem knappen Rückstand in die erste Pause.

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Allison belohnt den Aufwand, Hede wird zum Matchwinner

Das Bild auf dem Eis blieb intensiv und physisch. Im Mittelabschnitt erlöste schließlich Wade Allison die heimischen Fans und sorgte für den viel umjubelten 1:1-Ausgleich. Im Anschluss dominierten auf beiden Seiten starke Torhüterleistungen und eine konsequente Defensivarbeit das Geschehen. Die reguläre Spielzeit endete trotz zahlreicher Paraden ohne weitere Tore, sodass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste.

In der Overtime brauchte es exakt 7:24 Minuten, bis das Eisstadion endgültig Kopf stand: Elis Hede fand die Lücke, knallte den Puck zum 2:1-Siegtreffer in die Maschen und hielt den Traum vom Halbfinale für sein Team am Leben.

Showdown am Samstag in der Hauptstadt

Trotz des psychologisch wichtigen Heimsieges stehen die Straubinger weiterhin unter Druck. In der Gesamtabrechnung führen die Berliner noch immer mit 3:2 und haben am kommenden Samstag in der eigenen Halle den nächsten Matchpuck, um den Halbfinaleinzug vor heimischer Kulisse perfekt zu machen. Gelingt den bissigen Tigers jedoch ein Auswärtscoup, gipfelt die umkämpfte Serie in einem alles entscheidenden siebten Spiel.

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