Mourinho droht Prestianni: Rauswurf bei Benfica nach Rassismus-Vorwurf
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Der 1. FC Heidenheim hat im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren schweren Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt verlor das Auswärtsspiel bei Werder Bremen mit 0:2 und präsentierte sich dabei über weite Strecken harmlos. Durch die erneute Niederlage wächst der Rückstand auf den Relegationsplatz zehn Spieltage vor Schluss auf bedrohliche acht Punkte an. Sowohl der Coach als auch Kapitän Patrick Mainka fanden nach dem Abpfiff deutliche Worte für die prekäre Lage.
Die Ernüchterung beim Aufsteiger sitzt tief. Nach den jüngsten Misserfolgen gegen Augsburg, den HSV, Mainz und Köln hofften die Verantwortlichen auf eine Wende an der Weser, doch die Realität sah anders aus. Trainer Frank Schmidt bewertete den Auftritt seiner Schützlinge als „wenig bundesligatauglich“. Um den drohenden Abstieg noch abzuwenden, bräuchte der FCH nun laut Schmidt den „Run des Jahrtausends“.
Auch Kapitän Patrick Mainka wirkte nach der Partie desillusioniert. „Eine relativ aussichtslose Situation“, fasste der Abwehrchef die Lage zusammen. Besonders die Art und Weise der Niederlage stimmte ihn bedenklich: „Wir kamen heute nicht für viel mehr infrage. Wir hatten in der ersten Halbzeit vor allem Glück, dass wir nicht schon zurücklagen.“
Tatsächlich war das Ergebnis zur Pause für die Gäste äußerst schmeichelhaft. Heidenheim musste kurzfristig auf den erkrankten Diant Ramaj verzichten, für ihn stand Frank Feller zwischen den Pfosten. Die Defensive wirkte jedoch unsortiert und leistete sich einfache Fehler.
Ein vermeintliches Tor von Bremens Olivier Deman in der 26. Minute wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner korrekterweise aberkannt, da Jovan Milosevic zuvor im Abseits stand und Torhüter Feller behinderte. Doch die Bremer blieben gefährlich: Milosevic vergab in der 36. Minute fahrlässig vor dem leeren Tor, nachdem die Heidenheimer Abwehr ausgehebelt worden war. Auch kurz darauf scheiterte der Österreicher Romano Schmid gleich doppelt am Aluminium, nachdem Keeper Feller bereits geschlagen war. „Wir hatten große Probleme im Defensiverhalten und haben die entscheidenden Zweikämpfe verloren“, analysierte Mainka die Schwachstellen.
Trotz der defensiven Mängel boten sich dem Team von der Ostalb durchaus Gelegenheiten, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Arijon Ibrahimovic kam vor der Pause zu zwei Möglichkeiten (37., 41.), und auch Omar Haktab Traoré sowie Stefan Schimmer hatten nach dem Seitenwechsel Chancen auf dem Fuß. Doch es fehlte an der nötigen Präzision im Abschluss.
„Wenn du diese Phase hier überstehst, kannst du die Stimmung im ganzen Stadion komplett verändern. Aber dann musst du mit den drei Chancen, die wir haben, in Führung gehen“, haderte Schmidt mit der fehlenden Effizienz. Stattdessen kassierte Heidenheim genau in seiner besten Phase den entscheidenden Rückschlag – ein Muster, das sich laut Kapitän Mainka wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht.
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