Said El Mala weckt nach seinen überragenden Leistungen im Trikot des 1. FC Köln massives Interesse aus der englischen Premier League. Die Verantwortlichen am Geißbockheim haben nun eine klare Schmerzgrenze für den 19-jährigen Senkrechtstarter festgelegt: Ein Wechsel kommt für die Domstädter erst ab einem Gesamtpaket von 50 Millionen Euro infrage.

Vertrag bis 2030 stärkt die Kölner Verhandlungsposition

Der dynamische Offensivspieler gehört zweifellos zu den größten Entdeckungen der aktuellen Bundesliga-Saison. Nach 27 absolvierten Spieltagen verzeichnet der Youngster bereits starke zehn Tore und vier Vorlagen. Erst am vergangenen Dienstag krönte er seine herausragende Form mit seinem Premierentreffer für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

Da die Rheinländer das Arbeitspapier mit ihrem Offensivjuwel im Sommer 2025 vorausschauend bis Ende Juni 2030 verlängert haben, sitzen sie am Verhandlungstisch am deutlich längeren Hebel. Eine Ausstiegsklausel existiert bei dem Talent nicht, was dem Klub die volle Kontrolle über die Ablösemodalitäten garantiert.

Millionen-Offerte von Brighton eiskalt abgelehnt

Entsprechend selbstbewusst tritt der Traditionsklub auf dem Transfermarkt auf. Laut Informationen der Sport Bild schmetterte der Tabellenkeller-erprobte, aber bei El Mala harte FC zuletzt ein Angebot von Brighton & Hove Albion ab. Der Tabellenzehnte der englischen Beletage soll 35 Millionen Euro plus fünf Millionen an Bonuszahlungen geboten haben – deutlich zu wenig für die Ansprüche der Kölner Geschäftsführung.

Intern ist man offenbar erst gesprächsbereit, sobald die anvisierten 50 Millionen Euro auf dem Tisch liegen. Denkbar wäre dabei laut dem Bericht auch ein Sockelbetrag von 45 Millionen Euro, gepaart mit fünf Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen. Durch diese neu definierte, extrem hohe Preismarke könnte Brighton im Werben um den Kölner aus dem Rennen ausscheiden.

Familiäres Beraterteam vor professioneller Neustrukturierung?

Während die Vereine um Millionen feilschen, scheint sich der pfeilschnelle Angreifer bereits mit einem baldigen Abschied angefreundet zu haben. Medienberichten zufolge haben El Malas Eltern, die derzeit seine sportlichen Interessen vertreten, dem Klub aus dem Süden Englands sogar bereits eine mündliche Zusage erteilt.

Gleichzeitig rät ein enger Vertrauter der Familie dringend dazu, einen erfahrenen Berater ins Boot zu holen, um die komplexen Vertragsverhandlungen im internationalen Spitzenfußball optimal zu steuern. Erste Sondierungsgespräche mit etablierten Agenturen sollen bereits angelaufen sein. Für den 1. FC Köln bahnt sich in jedem Fall ein extrem lukrativer Poker an.

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