1. FC Köln fordert 50 Millionen Euro für Shootingstar Said El Mala
Der 1. FC Köln hat ein Preisschild für Shootingstar Said El Mala festgelegt. Ein Wechsel auf die Insel wird teuer.
Christian Kofane von Bayer Leverkusen hat durch eine herausragende Debütsaison das Interesse der englischen Premier League auf sich gezogen. Wie Sky berichtet, bemühen sich mehrere Spitzenklubs, darunter Tabellenführer FC Arsenal, um den 19-jährigen Mittelstürmer. Die Werkself fordert für das hochveranlagte Sturmjuwel eine gewaltige Ablösesumme, die zwischen 60 und 70 Millionen Euro liegen soll.
Vor der laufenden Spielzeit wechselte der Kameruner für überschaubare 5,25 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten Albacete an den Rhein. Was folgte, war eine beispiellose sportliche Entwicklung. In 39 Pflichtspielen steuerte der 1,89 Meter große Angreifer sieben Tore und acht Vorlagen bei. Durch diese konstanten Leistungen auf hohem Niveau explodierte sein Marktwert förmlich von fünf auf beachtliche 40 Millionen Euro.
Diese Leistungsexplosion bescherte dem Shootingstar im vergangenen Dezember zudem sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Kameruns. Auch dort stellte er seine Torgefahr mit zwei Treffern in seinen ersten sechs Einsätzen direkt unter Beweis.
Experten loben besonders die Kombination aus physischer Wucht und enormer Grundschnelligkeit – Attribute, die den physisch robusten Stürmer wie gemacht für den temporeichen Fußball auf der Insel erscheinen lassen. Mit dem FC Arsenal streckt nun offenbar ein echtes Schwergewicht die Fühler aus. Ob die Londoner angesichts namhafter Konkurrenz im eigenen Angriffszentrum, wo bereits Kai Havertz, Viktor Gyökeres und Gabriel Jesus wirbeln, tatsächlich ein offizielles Angebot einreichen, bleibt abzuwarten.
Die kolportierte Forderung von 60 bis 70 Millionen Euro würde den afrikanischen Nationalspieler zum drittteuersten Abgang der Vereinsgeschichte machen. Vor ihm rangieren lediglich Rekord-Verkäufe wie Kai Havertz (für 100 Millionen Euro zum FC Chelsea) und Florian Wirtz, der für 125 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte.
Allerdings deutet vieles darauf hin, dass das Leverkusener Management dieses Preisschild bewusst abschreckend gewählt hat. Im Klubumfeld gilt der bodenständige Youngster, der sich voll auf seine sportliche Integration konzentriert, als essenzieller Baustein für zukünftige Titelambitionen. Ein kurzfristiger Wechsel im Sommer gilt daher als unwahrscheinlich, sofern die finanzstarken englischen Interessenten keine absolute Schmerzgrenze überschreiten.
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