Atalanta Bergamo hat die Generalprobe für die Champions League nur mit Mühe bestanden, dabei aber große Moral bewiesen. Drei Tage vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern München kämpfte sich der italienische Erstligist am Samstagabend nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2-Unentschieden gegen Udinese Calcio zurück.

Scamacca verhindert Niederlage in der Serie A

Lange sah es im heimischen Gewiss Stadium nach einem empfindlichen Rückschlag für die Lombarden aus. Thomas Kristensen (40.) und Keinan Davis (55.) hatten die Gäste aus Udine überraschend deutlich in Führung gebracht. Doch in der Schlussphase schlug die Stunde von Gianluca Scamacca. Der italienische Nationalstürmer sorgte mit einem schnellen Doppelschlag (75., 79.) für den späten Ausgleich und sicherte seinem Team zumindest einen Punkt.

Durch das Remis verbleibt Atalanta weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz der Serie A, verpasste es jedoch, weiter Boden auf die internationalen Ränge gutzumachen.

Warnschuss vor dem Kracher gegen den FC Bayern

Trotz der gelungenen Aufholjagd offenbarte die Defensive der Italiener Lücken, die der deutsche Rekordmeister am kommenden Dienstag (21:00 Uhr) bestrafen könnte. Dass Bergamo jedoch auch gegen Bundesliga-Teams zu Comebacks fähig ist, bewies die Mannschaft bereits eindrucksvoll in den Playoffs. Dort schaltete Atalanta Borussia Dortmund nach einer 0:2-Hinspielniederlage durch einen 4:1-Erfolg im Rückspiel aus.

Die Bayern sind also gewarnt vor der Moral der Italiener. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt endgültig im Rückspiel, das für den 18. März in der Münchner Allianz Arena angesetzt ist.

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