Julian Brandt verlässt Borussia Dortmund am Saisonende mit auslaufendem Vertrag. Nun bringt sich sein Ex-Klub Bayer Leverkusen als potenzieller Abnehmer für den Offensivspieler in Stellung, nachdem Geschäftsführer Fernando Carro öffentlich eine mögliche Rückkehr befürwortete.

Fernando Carro öffnet Tür für Leverkusen-Comeback

Dass die Zeit des deutschen Nationalspielers beim BVB im kommenden Sommer abläuft, ist mittlerweile beschlossene Sache. Nun stellt sich die Frage nach dem nächsten Karriereschritt. Ein Comeback unter dem Bayer-Kreuz scheint dabei eine ernsthafte Option zu werden. Klub-Boss Fernando Carro machte aus seiner hohen Meinung über den Mittelfeldakteur kein Geheimnis. Vor dem Spitzenspiel der Werkself gegen den FC Bayern München bezeichnete der 61-Jährige den Ex-Leverkusener als sensationell.

Die finale Entscheidung über eine Verpflichtung liegt jedoch bei Sportchef Simon Rolfes. Carro betonte deutlich, dass er Rolfes bei diesem Vorhaben auf jeden Fall unterstützen werde, sollte das sportliche Management den Transfer anstreben. Für den amtierenden Meister wäre es eine namhafte Verstärkung zum Nulltarif, nachdem der Offensivmann Leverkusen 2019 für 25 Millionen Euro in Richtung Ruhrgebiet verlassen hatte.

Barcelona und Premier League jagen den Routinier

Neben dem Bundesligisten steht der Spielmacher jedoch auch bei internationalen Top-Adressen auf dem Zettel. Besonders in der englischen Premier League hat der baldige Free Agent große Begehrlichkeiten geweckt. Aston Villa, Manchester United und der FC Arsenal beobachten die Situation genau. Ein Wechsel auf die britische Insel gilt in Branchenkreisen aktuell als die wahrscheinlichste Zukunftsoption.

Doch auch der FC Barcelona mischt im Poker mit. Die finanziell stark eingeschränkten Katalanen sind auf dem Transfermarkt traditionell auf der Suche nach ablösefreien Qualitätsspielern. Ein entscheidender Trumpf könnte zudem Cheftrainer Hansi Flick sein, der die fußballerische Klasse des Rechtsfußes bereits aus seiner Zeit als Bundestrainer bestens kennt.

BVB-Verantwortliche bestätigen harmonische Trennung

Die sportliche Führung der Schwarz-Gelben hatte das Ende der Zusammenarbeit zuletzt nach dem jüngsten Bundesligasieg offiziell gemacht. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken betonte die große gegenseitige Wertschätzung und verwies auf die tiefe Dankbarkeit für Hunderte absolvierte Partien im Dortmunder Trikot. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl sprach nach den geführten Gesprächen von einer echten Chance für beide Seiten, sich nach einer langjährigen und intensiven Ära im kommenden Sommer neu zu orientieren.

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