Im mit Spannung erwarteten Bundesliga-Duell hat Bayer Leverkusen einen sicheren Sieg gegen den FC Bayern München aus der Hand gegeben. Trotz einer langen doppelten Überzahl musste sich die Werkself am Ende mit einem hochdramatischen Unentschieden zufriedengeben. Der Video-Assistent (VAR) rückte mit zwei aberkannten Bayern-Toren in den Mittelpunkt des Geschehens.

Karten-Flut schwächt die Münchner

Die Partie bot alles, was das Fußballherz begehrt, entwickelte sich für die Gäste aus München jedoch schnell zu einer echten Geduldsprobe. Schiedsrichter und Offizielle hatten alle Hände voll zu tun, um die hitzige Begegnung unter Kontrolle zu halten. Der deutsche Rekordmeister dezimierte sich dabei selbst: Erst sah Jackson glatt Rot, wenig später musste auch Diaz nach einer Gelb-Roten Karte vorzeitig den Gang in die Kabinen antreten. Plötzlich agierte der Titelverteidiger mit zwei Mann weniger auf dem Rasen – eine Ausgangslage, die das Momentum eigentlich komplett auf die Seite von Bayer Leverkusen hätte kippen müssen.

VAR-Drama: Leverkusen rettet sich zum Punktgewinn

Wer nun jedoch dachte, dass die Leverkusener die numerische Überlegenheit souverän ausspielen würden, sah sich getäuscht. Anstatt das Spiel zu dominieren, tat sich die Offensive der Gastgeber sichtlich schwer, Lücken im Abwehrbollwerk der stark dezimierten Gäste zu finden. Der FC Bayern zeigte trotz der Unterzahl eine enorme Moral und kam sogar zu hochkarätigen Chancen.

Für blankes Entsetzen im Münchner Lager und kollektives Aufatmen auf den Rängen der Leverkusener sorgte schließlich der Video-Assistent. Gleich zweimal brachte der Ball das Netz hinter dem Leverkusener Keeper zum Zappeln, doch der VAR griff ein und annullierte beide Treffer der Bayern. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einer Punkteteilung, die sich für Leverkusen nach der doppelten Überzahl wie eine Niederlage anfühlen dürfte, während die Münchner eine beachtliche Resilienz bewiesen haben.

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