FC Bayern München plant ohne Alexander Nübel – Zeichen auf Abschied
Der FC Bayern München plant offenbar ohne Alexander Nübel, da seit Monaten jeglicher Kontakt zur Vereinsführung fehlt.
Aufatmen an der Säbener Straße: Manuel Neuer steht beim FC Bayern München nach überstandenem Muskelfaserriss unmittelbar vor der Rückkehr zwischen die Pfosten. Der 40-jährige Schlussmann soll bereits am kommenden Samstag im Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg wieder das Tor hüten und sich rechtzeitig für die entscheidende Saisonphase in Form bringen.
Das Timing für die Rückkehr der etablierten Nummer eins könnte aus Münchner Sicht kaum besser sein. Bereits am 7. April wartet im Viertelfinale der Champions League der spanische Gigant Real Madrid auf den deutschen Rekordmeister. Das Ligaspiel im Breisgau dient dem Weltmeister von 2014 somit als ideale Gelegenheit, um nach seiner Zwangspause wertvolle Wettkampfpraxis für das Hinspiel auf europäischer Bühne zu sammeln. Zuletzt stand der Routinier am 6. März beim souveränen 4:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Rasen.
Auch auf der Ersatzbank entspannt sich die personelle Situation. Stellvertreter Jonas Urbig hat nach seiner vorzeitigen Abreise von der deutschen Nationalmannschaft deutliche Fortschritte erzielt. Der 22-Jährige könnte am Samstag in Freiburg ebenfalls wieder in den Münchner Kader rücken. Dies eröffnet taktische Flexibilität für die kommenden englischen Wochen: Sollte der wiedergenesene Stammkeeper vor dem wichtigen Champions-League-Rückspiel gegen Madrid am 15. April eine Verschnaufpause benötigen, könnte Urbig im dazwischenliegenden Ligaspiel gegen den FC St. Pauli (11. April) zum Zug kommen.
Während die kurzfristige sportliche Rückkehr gesichert scheint, bleibt die langfristige Zukunft des Kapitäns noch ungeklärt. Ob der Keeper über die laufende Spielzeit hinaus das Trikot der Münchner tragen wird, entscheidet sich voraussichtlich erst nach den intensiven Viertelfinal-Wochen in Europa. Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern, betonte zuletzt den engen und vertrauensvollen Austausch mit dem Spieler.
Der Schlussmann höre aktuell intensiv in seinen Körper hinein, um zu bewerten, ob er ein weiteres Jahr auf absolutem Top-Niveau absolvieren könne. Erst im April oder Mai werde sich zeigen, was das Bauchgefühl und die physische Verfassung diktieren. Seit 2011 prägt der Ausnahmetorhüter nun schon eine Ära beim deutschen Branchenprimus und absolvierte bis dato beeindruckende 590 Pflichtspiele. Der volle Fokus liegt nun jedoch zunächst auf dem erfolgreichen Comeback am Samstagnachmittag.
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