Jonas Urbig reagiert auf erste Nominierung für die Nationalmannschaft
Bayern-Torwart Jonas Urbig steht vor seiner erstmaligen Berufung in die deutsche Nationalmannschaft. Nach dem Champions-League-Sieg gegen Atalanta Bergamo reagierte der...
Der FC Bayern München setzt in der Königsklasse ein starkes Zeichen für die eigene Jugendarbeit. Im Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo verhalf Cheftrainer Vincent Kompany den Nachwuchstalenten Filip Pavic und Deniz Ofli zu ihrem vielbeachteten Profidebüt. Mit diesem mutigen Schritt liefert der Belgier nicht nur eine sportliche Antwort auf vergangene Kritik, sondern festigt auch den Weg des deutschen Rekordmeisters, eigene Campus-Talente bei den Profis zu etablieren.
Die 72. Minute im Duell mit den Italienern wird in die Geschichtsbücher des FC Bayern eingehen. Mit seiner Einwechslung für Josip Stanisic wurde Filip Pavic im Alter von 16 Jahren und 58 Tagen zum jüngsten Champions-League-Debütanten der Vereinsgeschichte. Lediglich Paul Wanner war bei seinem allerersten Bundesliga-Einsatz noch wenige Tage jünger, lief in diesem Alter jedoch nicht auf internationalem Parkett auf.
Dass der gelernte Innenverteidiger Stanisic auf der Rechtsverteidiger-Position ersetzte, unterstreicht die enorme taktische Reife des Deutsch-Kroaten. Pavic, der seit 2019 am Campus ausgebildet wird und dessen Vertrag erst im Januar vorzeitig bis 2029 verlängert wurde, kann ebenso im defensiven Mittelfeld agieren. Diese Flexibilität macht ihn zum idealen Puzzleteil für die dynamische Spielidee seines Trainers.
Neben dem historischen Meilenstein von Pavic durfte sich auch der 18-jährige Deniz Ofli über seine ersten Minuten im Profi-Kader freuen. Und der Youngster nutzte seine Chance eindrucksvoll: Durch einen resoluten Ballgewinn in der 56. Minute leitete Ofli den Treffer zum 3:0-Endstand ein. Vollstrecker war mit Lennart Karl (18) ein weiteres Gewächs der eigenen Akademie, das mit mittlerweile acht Pflichtspieltoren in dieser Saison bereits fest zum Profi-Aufgebot gehört.
Noch im vergangenen Sommer sah sich der FCB-Coach mit dem Vorwurf konfrontiert, zu wenig auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte öffentlich angemahnt, dass der Übergang vom Campus in die erste Mannschaft häufiger gelingen müsse. Ein halbes Jahr später spricht die Bilanz für den belgischen Übungsleiter: Bereits acht Debütanten unter 21 Jahren kamen in der laufenden Spielzeit zum Zug.
Die fehlerfreien Auftritte der jungen Garde gegen ein europäisches Top-Team wie Bergamo zeigen, dass das Vertrauen sportlich gerechtfertigt ist. Auch Sportvorstand Max Eberl zeigte sich nach dem Schlusspfiff hochzufrieden mit der Entwicklung. Das Nachwuchsleistungszentrum an der Säbener Straße trägt sichtbare Früchte – und Vincent Kompany beweist, dass er bereit ist, diese auch zu ernten.
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