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Der FC Bayern München hat seinem Sportvorstand Max Eberl offenbar ein klares Ultimatum gestellt. Bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung Ende August muss der 52-Jährige in der laufenden Transferphase entscheidende Erfolge vorweisen. Sollten die geforderten finanziellen und sportlichen Ziele bei der Kaderplanung verfehlt werden, droht dem Manager das vorzeitige Aus beim deutschen Rekordmeister.

Entscheidung im Aufsichtsrat: Eberls Zukunft steht auf dem Spiel

Obwohl das Arbeitspapier des Sportvorstands regulär noch bis 2027 gültig ist, behält sich die Münchner Führungsetage laut aktuellen Medienberichten eine sofortige Beendigung der Zusammenarbeit vor. Bis zu der richtungsweisenden Sitzung im Spätsommer darf der Kaderplaner zwar in Ruhe weiterarbeiten, der Druck ist jedoch immens. Das Gremium verlangt eine strikte Einhaltung der finanziellen Vorgaben, ohne dabei die sportliche Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft zu gefährden.

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Fokus auf Neuzugänge: Krisengipfel mit Jan-Christian Dreesen

Um die Weichen für die kommende Spielzeit zu stellen, findet noch in dieser Woche ein elementares Treffen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern, Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Eberl statt. Im Zentrum der Gespräche stehen potenzielle Neuzugänge, insbesondere die Suche nach einem Backup für die Offensive. Als konkrete Kandidaten werden Mika Godts von Ajax Amsterdam und Eli Junior Kroupi vom AFC Bournemouth gehandelt. Der stark in die Kritik geratene Eberl hat mittlerweile in den Kampfmodus geschaltet und verteidigt seine Arbeit intern massiv – unter anderem mit dem Verweis auf die von ihm abgewickelten Transfers von Michael Olise und Luis Diaz.

Harte Kritik und klare Verkaufsliste für den Sommer

Der Hauptvorwurf des Aufsichtsrats wiegt schwer: Der 52-Jährige zeige sich in Vertragsgesprächen oft zu weich. Die Kritik lautet, er wolle Transfers zu schnell abschließen, was in der Vergangenheit zu überhöhten Ablösesummen und Gehältern geführt habe. Für die restliche Transferperiode fordert der Verein daher eine deutlich härtere Gangart am Verhandlungstisch.

Darüber hinaus hat das Kontrollgremium eine unmissverständliche Verkaufsliste diktiert. Zuletzt verliehene Akteure oder Wackelkandidaten wie Alexander Nübel, Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen die Gehaltsliste entlasten. Auch in der Defensive ist ein radikaler Umbau geplant: Minjae Kim und Hiroki Ito gelten als prominente Streichkandidaten, die den Verein bei einem passenden Angebot verlassen sollen.

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