1. FC Köln und Mönchengladbach liefern sich irres 3:3 im Rheinderby
In einem spektakulären Rheinderby trennen sich der 1. FC Köln und Mönchengladbach nach sechs Toren mit 3:3.
Der FC Bayern München hat mit einem souveränen 4:0-Erfolg gegen Union Berlin den nächsten großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Trotz personeller Umstellungen dominierte das Team von Trainer Vincent Kompany die Gäste aus der Hauptstadt nach Belieben.
Trotz einiger namhafter Ausfälle – unter anderem musste der an der Hüfte verletzte Aleksandar Pavlović passen – ließen die Münchner von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Coach Vincent Kompany rotierte gezwungenermaßen und gab Routinier Leon Goretzka sowie dem Nachwuchstalent Lennart Karl die Chance von Beginn an. Die neu formierte Elf tat sich gegen tief stehende Köpenicker zunächst etwas schwer, den gegnerischen Abwehrriegel zu knacken. Die Gäste versuchten über Livan Burcu und Tim Skarke schnelle Nadelstiche zu setzen, scheiterten jedoch wiederholt an der hellwachen Defensive des Rekordmeisters.
Nach knapp einer halben Stunde markierte ein Pfostenschuss des jungen Karl den offensiven Wendepunkt der Partie. Joshua Kimmich und Josip Stanišić hatten den Angriff zuvor mustergültig eingeleitet. Ab diesem Moment schnürte der Spitzenreiter die defensiv zunehmend überforderten Eisernen tief in der eigenen Hälfte ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff war der Bann endgültig gebrochen. Michael Olise sorgte in der 43. Minute für die erlösende Führung. Nur wenige Augenblicke später legte Goretzka mit einem überlegten Pass in den Rücken der Berliner Abwehr auf, woraufhin Serge Gnabry den Ball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 2:0 in die Maschen jagte. Dieser Doppelschlag zog den harmlosen Gästen spürbar den Zahn.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt die offensive Spielfreude der Hausherren an. Der englische Toptorjäger Harry Kane trug sich kurz nach Wiederanpfiff gewohnt treffsicher in die Torschützenliste ein (49.), bevor erneut der pfeilschnelle Gnabry den 4:0-Endstand besiegelte (67.). Erst nach diesem Treffer schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Union-Kapitän Christopher Trimmel fasste den glücklosen Auftritt seiner Mannschaft nach dem Abpfiff treffend zusammen und bemängelte den fehlenden Mut im eigenen Ballbesitz sowie die zu großen Lücken in der Defensive.
Mit nun 70 Punkten auf dem Konto thront der deutsche Rekordmeister weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze. Angesichts von nur noch sieben verbleibenden Spielen scheint der Titelgewinn für die übermächtigen Bayern kaum noch abzuwenden. Union Berlin rangiert nach der deutlichen Pleite mit 31 Zählern im Mittelfeld, verpasste es aber deutlich, dem Ligaprimus wie noch in den engen Duellen der Hinrunde und im Pokal ernsthaft gefährlich zu werden.
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