Am Mittwochabend haben Harry Kane vom FC Bayern München und Mohamed Salah vom FC Liverpool Champions-League-Geschichte geschrieben. Beide Starstürmer erzielten bei den deutlichen Siegen ihrer Teams ihr 50. Tor in der europäischen Königsklasse und zogen damit in einen elitären Kreis ein.

Harry Kane auf den Spuren von Haaland und van Nistelrooy

Der Mittelstürmer des deutschen Rekordmeisters trug maßgeblich zum souveränen 4:1-Erfolg der Münchner gegen Atalanta bei. Für seine 50 Treffer benötigte der 32-Jährige lediglich 66 Einsätze. Damit ist der Kapitän der englischen Nationalmannschaft nicht nur der erste Engländer, der diese beeindruckende Hürde nimmt, sondern gehört auch zu den schnellsten Torschützen der Wettbewerbshistorie. Lediglich Erling Haaland, der 49 Spiele benötigte, und Ruud van Nistelrooy mit 62 Partien erreichten diesen Meilenstein noch zügiger. Unter Trainer Vincent Kompany beweisen die Bayern, die aktuell die Tabelle der Bundesliga anführen, einmal mehr ihre enorme offensive Durchschlagskraft.

Mohamed Salah krönt sich zum afrikanischen Rekordhalter

Parallel dazu feierte der FC Liverpool einen ungefährdeten 4:0-Sieg gegen Galatasaray. Der Rechtsaußen der Reds markierte dabei in seinem 97. Champions-League-Einsatz seinen 50. Treffer. Der 33-Jährige setzt sich damit ein weiteres Denkmal an der Anfield Road und avanciert zum ersten afrikanischen Spieler, der diese historische Bestmarke im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas durchbricht. Für die Mannschaft von Cheftrainer Arne Slot, die derzeit auf Rang fünf der Premier League rangiert, ist die Treffsicherheit des ägyptischen Routiniers weiterhin ein absoluter Erfolgsgarant.

Schulter an Schulter mit Thierry Henry

Durch ihre Tore am Mittwochabend klettern sowohl der Ex-Tottenham-Star im Bayern-Trikot als auch der pfeilschnelle Angreifer aus Liverpool in der ewigen Torjägerliste der Champions League auf den geteilten zehnten Platz. Dort leisten sie nun der französischen Fußballlegende Thierry Henry Gesellschaft. Beide Offensivkünstler, deren Verträge bei ihren jeweiligen Klubs noch bis 2027 laufen, haben in den kommenden Spielzeiten angesichts ihrer aktuellen Form gute Karten, in diesem prestigeträchtigen Ranking noch weiter nach oben zu klettern.

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