Überraschende Wende bei Borussia Dortmund: Eigentlich deutete alles auf eine Vertragsverlängerung von Julian Brandt hin. Doch nun scheinen die Zeichen beim BVB endgültig auf Abschied zu stehen. Einem aktuellen Medienbericht zufolge ist eine Trennung im kommenden Sommer sehr wahrscheinlich geworden.

Kehrtwende bei den Vertragsgesprächen

Lange Zeit sah es so aus, als würde Julian Brandt langfristig das Gesicht von Borussia Dortmund bleiben. Doch wie die Bild berichtet, hat sich die Situation grundlegend geändert. Statt der geplanten Ausweitung des Arbeitspapiers steuern der Verein und der 29-Jährige nun offenbar auf eine Trennung zu. Diese Entwicklung kommt überraschend, da die Verantwortlichen der Schwarzgelben eigentlich fest mit einem Verbleib des Mittelfeldregisseurs geplant hatten.

Führungsspieler mit Leistungsschwankungen

Julian Brandt, der 2019 von Bayer Leverkusen in den Ruhrpott wechselte, gehört zu den dienstältesten Profis im Kader. Mit einem geschätzten Jahresgehalt von acht Millionen Euro zählt der gebürtige Bremer zudem zu den Topverdienern des Vizemeisters. Doch Anspruch und Wirklichkeit klafften in der jüngsten Vergangenheit häufiger auseinander. Trotz seiner Rolle als Vizekapitän unter Trainer Niko Kovac konnte der Offensivmann in der laufenden Saison nur teilweise überzeugen. Zwar stehen in 31 Pflichtspielen zehn Tore zu Buche, doch bei nur zwei Vorlagen und vielen Auswechslungen blieb der Einfluss auf das Spiel oft hinter den Erwartungen zurück.

Zieht es die Nummer 10 in die Premier League?

Sollte es tatsächlich zum Bruch kommen, mangelt es dem deutschen Nationalspieler wohl nicht an Interessenten. Bereits in den vergangenen Wochen keimten Spekulationen über einen Wechsel auf die Insel auf. Aston Villa aus der englischen Premier League wird als potenzieller Abnehmer gehandelt. Für den BVB wäre ein Abgang von Brandt, der in über 200 Bundesligaspielen für den Klub 42 Treffer erzielte, eine Zäsur – war er doch einst auserkoren, nach Marco Reus die prägende Figur der Westfalen zu werden.

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