Der englische Offensivspieler Jadon Sancho steht vor einem möglichen dritten Engagement bei Borussia Dortmund. Die Vereinsführung des BVB hat sich nach intensiven internen Diskussionen offenbar auf eine Rückkehr des aktuellen Aston-Villa-Leihspielers verständigt, der nach Auslaufen seines Vertrages bei Manchester United ablösefrei wechseln könnte.

Kehl und Ricken auf einer Wellenlänge

Monatelang schien die Personalie intern für Diskussionen zu sorgen. Während Sportdirektor Sebastian Kehl offenbar schon früh für eine erneute Verpflichtung des Tempodribblers warb, musste Sportgeschäftsführer Lars Ricken erst noch überzeugt werden. Nun ist der Knoten geplatzt: Die Verantwortlichen am Rheinlanddamm betrachten den Flügelstürmer laut aktuellen Medienberichten weiterhin als echte Verstärkung. Inzwischen sei auch Cheftrainer Niko Kovac in die konkreten Planungen der Führungsetage eingeweiht worden.

Gehaltsverzicht für das Comeback im Ruhrpott

Obwohl es bislang keinen offiziellen Kontakt zum Spielerlager gab, signalisiert der 24-Jährige dem Vernehmen nach große Bereitschaft für ein erneutes Kapitel in Schwarz-Gelb. Für den Sprung zurück in die Bundesliga wäre der Offensivmann offenbar sogar bereit, finanzielle Einbußen hinzunehmen. Sportlich durchlebt der ehemalige Nationalspieler derzeit eine schwere Phase. Bei seiner aktuellen Leihstation Aston Villa spielt er in der Erfolgsgeschichte der laufenden Premier-League-Saison nur eine Nebenrolle. Mit lediglich einem Treffer und einer Vorlage aus 29 Pflichtspielen konnte er beim Tabellenvierte der englischen Eliteklasse nicht nachhaltig überzeugen.

Ein ablösefreies Schnäppchen für den BVB?

Der entscheidende Faktor für den Traditionsklub dürfte die Vertragssituation des Rechtsfußes sein. Sein Arbeitspapier bei seinem Stammverein Manchester United läuft aus, wodurch er den Markt ablösefrei bereichern würde. Bereits in der Rückrunde der Saison 2023/24 kehrte der Fanliebling leihweise nach Dortmund zurück. In 21 Einsätzen hinterließ er einen positiven Eindruck, auch wenn die einstige Explosivität aus seiner ersten BVB-Ära zwischen 2017 und 2021 nicht mehr in jeder Partie aufblitzte. Nun könnte sich schon bald die Tür für ein drittes Gastspiel im Westfalenstadion öffnen.

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