Borussia Dortmund steht kurz vor einer richtungsweisenden Personalentscheidung. Der Bundesligist und Nico Schlotterbeck haben sich in allen wesentlichen Punkten auf einen neuen Vertrag bis 2031 geeinigt. Aktuell fehlt lediglich die finale Zustimmung des deutschen Nationalspielers.

Aufstieg zum Top-Verdiener beim BVB

Der langwierige Verhandlungs-Poker um den Abwehrchef biegt endgültig auf die Zielgerade ein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben die Berater des Innenverteidigers und die Vereinsverantwortlichen die Konditionen des neuen Arbeitspapiers vollständig ausgehandelt. Demnach winkt dem Linksfuß eine massive Gehaltserhöhung. Mit einem künftigen Jahressalär von bis zu 14 Millionen Euro würde Schlotterbeck zum Top-Verdiener im Kader der Schwarz-Gelben aufsteigen. Zudem sichert sich der Spieler ab dem Jahr 2027 eine festgeschriebene Ausstiegsklausel, die auf 60 Millionen Euro taxiert wird.

Real Madrid und FC Liverpool aus dem Rennen

Die bevorstehende Einigung im Ruhrgebiet hat direkte Auswirkungen auf den internationalen Transfermarkt. Wie der TV-Sender Sky berichtet, haben sich der FC Liverpool und Real Madrid aus dem Rennen um den Defensivspezialisten verabschiedet. Die beiden europäischen Schwergewichte galten als ernsthafte Interessenten, müssen ihre Kaderplanungen nun aber ohne den Dortmunder Leistungsträger fortsetzen.

Neuer Sportdirektor forciert den Abschluss

Mitten in der entscheidenden Verhandlungsphase kam es bei der Borussia zu einem personellen Wechsel auf der Führungsebene. Ole Book übernahm das Amt des Sportdirektors von Sebastian Kehl und machte die Vertragsverlängerung sofort zur Priorität. Bei seiner offiziellen Vorstellung im Signal Iduna Park am Mittwoch bestätigte der ehemalige Elversberger bereits eine erste Kontaktaufnahme. Er habe dem Spieler geschrieben und zeitnahe Gespräche angekündigt.

Im Vereinsumfeld herrscht derweil großer Optimismus. BVB-Berater Matthias Sammer zeigte sich kürzlich in einem TV-Talk zutiefst davon überzeugt, dass der Stammspieler dem Verein erhalten bleibt. Alles deutet nun darauf hin, dass die Tinte unter dem langfristigen Kontrakt in Kürze trocknet.

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