1. FC Köln: Friedhelm Funkel stützt Lukas Kwasniok vor Rheinderby
Beim 1. FC Köln spitzt sich die sportliche Lage vor dem Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zu. Ex-Trainer Friedhelm Funkel springt...
Am Samstag empfängt der 1. FC Köln im heimischen RheinEnergieStadion Borussia Mönchengladbach zum prestigeträchtigen 100. Aufeinandertreffen in der Fußball-Bundesliga. Während die Gäste vom Niederrhein mit einer stark ansteigenden Formkurve in das richtungsweisende Rheinderby gehen, wächst der Druck auf die akut abstiegsbedrohten Hausherren.
Der aktuelle Trend spricht vor dem brisanten Duell eine deutliche Sprache. Die von Eugen Polanski trainierte Borussia befindet sich spürbar im Aufwind und konnte zwei der letzten drei Begegnungen für sich entscheiden. Mit diesen sechs Punkten sammelten die Fohlen in den vergangenen drei Wochen genauso viele Zähler wie an den gesamten zehn Spieltagen zuvor. Gekrönt wurde die aufsteigende Form zuletzt durch einen 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli. Besonderes Highlight: Kevin Stöger traf in seinem 200. Bundesliga-Spiel sehenswert per Freistoß. Es war das erste direkte Freistoßtor der Gladbacher im Oberhaus seit Dezember 2020, als Lars Stindl beim 3:3 gegen Eintracht Frankfurt einnetzte.
Auf der anderen Seite des Rheins schrillen die Alarmglocken. Die Kölner warten seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Ligaweit weisen aktuell nur der 1. FC Heidenheim und der VfL Wolfsburg längere Durststrecken auf. Aus den vergangenen 17 Bundesliga-Spielen konnten die Domstädter lediglich zwei Siege einfahren – eine fatale Zwischenbilanz, die Trainer Lukas Kwasniok massiv unter Zugzwang setzt. Sollte das Heimspiel verloren gehen, droht das gefährliche Abrutschen auf den Relegationsplatz.
Auch die historische Statistik vor dieser 100. Jubiläums-Ausgabe untermauert die Favoritenrolle der Gäste. Die historische Bilanz ist mit 53 Siegen bei nur 28 Niederlagen fest in Gladbacher Hand. Das entspricht einer beeindruckenden Siegquote von 54 Prozent – gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten (bei mehr als fünf Aufeinandertreffen) ist die Erfolgsquote der Borussia höher. Bereits in der Hinrunde demonstrierten die Fohlen beim souveränen 3:1-Heimsieg ihre Überlegenheit, was Interimscoach Polanski im Nachgang einen langfristigen Vertrag bis 2028 einbrachte.
Um die Wende zu schaffen, ruhen die offensiven Hoffnungen des Effzeh vor allem auf Said El Mala. Der Toptorjäger bewies jüngst beim 1:1 gegen den Hamburger SV seine Wichtigkeit und erzielte seinen neunten Saisontreffer – den ersten per Kopf. Er soll die Gladbacher Defensive knacken, um den erlösenden Derbysieg einzufahren.
Trotz der traditionell hitzigen Atmosphäre auf den Rängen geht es auf dem Platz übrigens oft überraschend fair zu. In den bisherigen 99 rheinischen Duellen verteilten die Schiedsrichter erst sechs Rote Karten. Pikant dabei: Fünf dieser Platzverweise kassierten die Kölner. Wer bei diesem brisanten Aufeinandertreffen am Samstag die Nerven behält, dürfte den Schlüssel zum Sieg in der Hand halten.
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