Borussia Mönchengladbach stellt sich in der Führungsetage neu auf. Der Bundesligist befördert Christoph Menke-Salz mit sofortiger Wirkung zum neuen Direktor, während sich die Wege von David Zibung und den Fohlen im Sommer trennen werden. Dies gab der Verein im Rahmen einer Neustrukturierung bekannt.

Menke-Salz übernimmt Bereich Lizenz und Administration

Die Fohlenelf setzt in der Organisationsstruktur auf interne Kontinuität und befördert Christoph Menke-Salz. Der 41-Jährige, der bislang die digitale Transformation des Klubs als Direktor Digitalisierung verantwortete, fungiert ab sofort als Direktor Lizenz/Administration. In seinem neuen Aufgabenbereich wird Menke-Salz die Lizenzabteilung leiten sowie interne Prozesse und Abläufe strategisch weiterentwickeln.

Sportgeschäftsführer Rouven Schröder zeigte sich erfreut über die Personalentscheidung: "Wir freuen uns sehr, dass wir Christoph für diese neue Aufgabe gewinnen konnten. Er hat in seiner bisherigen Funktion die digitale Transformation bei Borussia in großen Schritten vorangetrieben. Dazu bringt er wertvolle Erfahrungen aus dem Spitzensport mit."

Das neue Kompetenzteam unter Rouven Schröder

Mit dieser Personalentscheidung schärft der Klub vom Niederrhein sein Führungsprofil. Rouven Schröder stehen nun drei spezialisierte Direktoren zur Seite:

  • Mirko Sandmöller: Nachwuchschef (seit 2022 im Amt)
  • André Hechelmann: Direktor Scouting und Recruitment (seit 1. März im Amt)
  • Christoph Menke-Salz: Direktor Lizenz/Administration

Ergänzt wird dieses Trio durch den ehemaligen Scouting-Direktor Steffen Korell, der dem Verein weiterhin als strategischer Berater zur Verfügung steht. Durch die klare Aufteilung der Kompetenzen erhofft sich der Traditionsverein effizientere Abläufe im Hintergrund.

Trennung im Sommer: David Zibung lehnt neue Rolle ab

Während Menke-Salz aufsteigt, wird David Zibung Borussia Mönchengladbach verlassen. Dem bisherigen Sportkoordinator Lizenz wurde im Zuge der Umstrukturierung ebenfalls eine veränderte Rolle angeboten, die der Schweizer jedoch ablehnte. Die Zusammenarbeit endet einvernehmlich zum 30. Juni.

"David ist ein sehr wertvoller Teil unseres Staffs. Aber: Die Rolle, die wir ihm im Rahmen der Umstrukturierung anbieten können, sagt ihm nicht vollumfänglich zu", erklärte Schröder die Hintergründe. Er betonte jedoch, dass man Zibungs Entscheidung zwar bedauere, aber respektiere. Bis zum Stichtag genieße der Schweizer weiterhin das "maximale Vertrauen" und bleibe vollständig in die Prozesse eingebunden.

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