Der sportliche Aufstieg von Said El Mala beim 1. FC Köln weckt massive Begehrlichkeiten in der Premier League. Medienberichten zufolge haben die Eltern des 19-jährigen Senkrechtstarters einem Wechsel zu Brighton & Hove Albion bereits zugestimmt. Der Transfer soll als spektakulärer Doppelpack gemeinsam mit seinem Bruder Malek über die Bühne gehen, wobei die englischen Verantwortlichen eine rasche Abwicklung anstreben.

Steile Entwicklung beim 1. FC Köln

In seiner ersten Bundesliga-Saison hat sich der pfeilschnelle Flügelstürmer rasant in den Fokus gespielt. Zwar pendelte er in der Vergangenheit noch zwischen Bank und Startelf, doch die jüngste Tendenz ist eindeutig: In sechs der letzten zehn Ligapartien stand der Offensivmann auf dem Rasen und sammelte dabei durchschnittlich knapp 60 Einsatzminuten. Auch für das anstehende Duell gegen Borussia Mönchengladbach gilt ein Startelf-Einsatz als äußerst wahrscheinlich.

Besonders die Arbeit gegen den Ball hat sich beim Youngster zuletzt stark verbessert. Nach den Auftritten gegen Borussia Dortmund und den Hamburger SV erntete der Linksaußen ein verdientes Extralob des Trainerstabs, da er spürbar den nächsten Entwicklungsschritt gegangen ist. Offensiv sucht der 19-Jährige mutig das Risikoanspiel, was eine ordentliche Passquote von über 70 Prozent sowie eine Flankengenauigkeit von mehr als 20 Prozent untermauern.

Potenzial rechtfertigt das Premier-League-Interesse

Das konkrete Angebot der Seagulls kommt nicht von ungefähr. Auf der Position des linken Flügelspielers rangiert der Kölner in Sachen Marktwert bereits in Sphären von internationalen Top-Talenten wie Kenan Yildiz oder Yan Diomande. Während bei anderen Spielern in der Gerüchteküche teils astronomische Summen von bis zu 100 Millionen Euro aufgerufen werden, überzeugen bei dem Rheinländer vor allem die harten Fakten auf dem Platz.

Im Vergleich zu Akteuren mit einem ähnlichen Marktwert weist der Offensivspieler durchweg bessere Statistiken auf. Sowohl bei den direkten Torbeteiligungen als auch in den Zweikampfwerten lässt er viele Konkurrenten hinter sich. Für Brighton & Hove Albion geht es bei diesem anvisierten Transfer-Paket daher primär um das enorme Potenzial der beiden Brüder. Die Verantwortlichen des Premier-League-Klubs wissen genau, was sie an dem Kölner Eigengewächs haben und wollen den Deal nun zeitnah perfekt machen.

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