VfB Stuttgart fordert Mainz 05 – Schwaben wollen Erfolgsserie ausbauen
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Die 36 Profiklubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben auf der DFL-Mitgliederversammlung einstimmig eine weitreichende Finanzreform beschlossen. Zur langfristigen Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität wird eine verbindliche Kaderkostenregel eingeführt. Künftig dürfen die Vereine maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen in den Lizenzspieleretat investieren, wobei die Regelung schrittweise in Kraft tritt.
Die neue Verordnung markiert eine Zäsur im deutschen Profifußball, kommt jedoch nicht über Nacht. Der Ligaverband plant die Einführung zur Saison 2026/27, zunächst allerdings noch mit einem abgeschwächten Sanktionssystem. Damit erhalten die Klubs eine Übergangsphase, um ihre Bilanzen entsprechend anzupassen. Die volle Härte des Regelwerks soll dann ab der Spielzeit 2028/29 greifen.
Dass der Beschluss von den Vertreterinnen und Vertretern aller 36 Erst- und Zweitligisten einstimmig getroffen wurde, unterstreicht den Konsens innerhalb der DFL, die finanzielle Gesundheit über kurzfristiges Risiko zu stellen. Bisher steuerte der Verband die Finanzen primär über die Liquiditätsbetrachtung und Eigenkapitalauflagen.
Inhaltlich lehnt sich die Reform an die Finanzregularien der UEFA an. Der Kernpunkt ist die Begrenzung der Ausgaben für den Kader auf 70 Prozent der Einnahmen. Ziel ist es, finanzielle Extremfälle und unverhältnismäßige Verschuldung zu verhindern. Im Gegensatz zum europäischen Dachverband setzt die Deutsche Fußball Liga jedoch auf ein striktes und transparentes System bei Verstößen.
Sollte ein Verein die Marke überschreiten, greift ein mehrstufiger Sanktionskatalog. Dieser reicht von geldwerten Strafen über empfindliche Punktabzüge bis hin zu Spielberechtigungssperren für Neuzugänge. Damit geht die deutsche Liga einen konsequenteren Weg als viele andere europäische Wettbewerbe.
Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums, lobte die Entscheidung und die bisherige Disziplin der Vereine: „Deutsche Profiklubs wirtschaften im internationalen Vergleich sehr rational. Es ist zugleich notwendig, die Finanzregularien weiter zu schärfen.“ Die nationale Wettbewerbsdynamik sowie die Konkurrenzfähigkeit im Europapokal sollen durch die Maßnahmen nicht gefährdet werden.
Auch DFL-Geschäftsführer Marc Lenz sprach von einer der „umfassendsten Weiterentwicklungen der nationalen Finanzregularien in der Geschichte“. Ein wichtiges Detail der Reform ist die Unterscheidung zwischen international spielenden Klubs und solchen ohne Europapokal-Einnahmen. Zudem werden Defizite, die durch Eigenkapital gedeckt sind, gesondert betrachtet. Dies soll laut DFL finanziell gesunden Klubs, die nicht international vertreten sind, temporäre Spielräume für Investitionen ermöglichen, um den Wettbewerb vital zu halten.
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