Der Dortmunder Mittelfeldspieler Felix Nmecha droht die kommende Weltmeisterschaft im Sommer zu verpassen. Der 25-Jährige zog sich kürzlich beim 3:2-Sieg von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV eine schwere Außenbandverletzung im Knie zu. Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte sich nun besorgt über die Ausfallzeit des Nationalspielers und wollte eine rechtzeitige Genesung nicht garantieren.

Julian Nagelsmann mahnt zur Vorsicht bei BVB-Profi

Auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Länderspiel-Test der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana am Montagabend fand der Bundestrainer deutliche Worte zur Situation des verletzten Akteurs. Zwar zeigte sich der 38-Jährige grundsätzlich optimistisch, dämpfte aber die Erwartungen an eine schnelle Rückkehr. Es bestehe auf jeden Fall die Gefahr, dass der Dortmunder die Endrunde nicht spielen könne, erklärte der DFB-Coach. Dennoch setze er große Hoffnungen in die physischen Voraussetzungen seines Schützlings, der durch seine ausgeprägte Muskulatur körperliche Defizite gut kompensieren könne.

Außenbandverletzung zwingt Nmecha zu langer Pause

Ursprünglich war der zentrale Mittelfeldmann fest für den Kader der DFB-Auswahl eingeplant. Nach der Diagnose musste er, ähnlich wie Bayern-Talent Aleksandar Pavlovic, seine Teilnahme vorerst absagen. Sein Verein gab offiziell zwar nur eine Ausfallzeit von mehreren Wochen an, doch die jüngsten Aussagen der sportlichen Leitung des DFB lassen eine deutlich längere Rehabilitationsphase vermuten.

Selbst nach vollständiger Ausheilung des lädierten Bandes bleibt abzuwarten, wie das Knie unter Wettkampfbelastung reagiert. Es sei nicht garantiert, dass er bei seinem Comeback direkt schmerzfrei spielen könne oder den Schmerz toleriere, warnte der Nationaltrainer abschließend und betonte, dass es sich um eine durchaus gravierende Verletzung handele. Für Borussia Dortmund bedeutet der Ausfall im Rennen um die Champions-League-Plätze ebenfalls einen herben Rückschlag.

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