Mourinho droht Prestianni: Rauswurf bei Benfica nach Rassismus-Vorwurf
José Mourinho greift durch: Sollten sich die Rassismus-Vorwürfe gegen Gianluca Prestianni bestätigen, ist dessen Zeit bei Benfica Lissabon abgelaufen. Der...
Bitterer Nachmittag für Borussia Dortmund: Im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München mussten die Schwarz-Gelben nicht nur eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen, sondern verloren womöglich auch ihren Anführer für lange Zeit. BVB-Kapitän Emre Can schied verletzt aus, und die ersten Prognosen von Trainer Niko Kovac lassen das Schlimmste befürchten.
Die Szene ereignete sich bereits gegen Ende der ersten Halbzeit. Emre Can verletzte sich am linken Knie, versuchte jedoch zunächst, auf die Zähne zu beißen. „Er hat dann nochmal weitergemacht und die zweite Aktion hat ihm dann, glaube ich, noch den Rest gegeben, leider“, erklärte Niko Kovac nach dem Abpfiff am Mikrofon von „Sky“. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs musste der defensive Mittelfeldspieler schließlich vom Feld.
Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch der BVB-Coach äußerte sich äußerst pessimistisch. Der Mannschaftsarzt habe nach einer ersten Untersuchung „kein gutes Gefühl“ gehabt. Auf die konkrete Nachfrage, ob es sich um eine Schädigung des Kreuzbandes handele, antwortete Kovac offen: „Es sieht ein bisschen danach aus. Es ist schon so, und er hat auch was gehört.“ Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, wäre dies für die Dortmunder „wieder ein richtig harter Schlag“.
Die emotionale Tragweite der Verletzung geht weit über den aktuellen Spieltag hinaus. „Da werde ich richtig sentimental“, gab der Trainer Einblick in seine Gefühlswelt. Besonders brisant: Der Vertrag des 48-fachen Nationalspielers läuft laut aktuellen Angaben am Saisonende aus. Ein langfristiger Ausfall käme also zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für Vertragsgespräche.
Auch mit Blick auf die Nationalmannschaft schrillen die Alarmglocken. Die anstehenden Länderspiele Ende März in der Schweiz und gegen Ghana wird der Routinier höchstwahrscheinlich verpassen. Sollte sich die Diagnose Kreuzbandriss bewahrheiten, wäre auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer faktisch unmöglich.
Sportlich musste Dortmund die Hoffnungen auf die Meisterschale wohl endgültig begraben. Der Rückstand beträgt nun elf Punkte. „Wir haben noch ein Ziel. Wir wollen jetzt als Zweiter in die Champions League“, stellte Kovac klar. Er wolle nicht „blauäugig“ sein, sondern den Fokus darauf legen, den Vorsprung auf die Verfolger zu wahren.
Dennoch fand der Trainer lobende Worte für den Auftritt seiner Elf. Nach dem schweren Auswärtsspiel in Bergamo habe das Team eine „richtig gute Leistung gezeigt“ und sich gegen die individuelle Klasse der Münchner gewehrt. Den Unterschied machte am Ende die Weltklasse des Rekordmeisters, symbolisiert durch die Vorarbeit von Joshua Kimmich auf Serge Gnabry.
Während der Trainer die medizinische Abteilung in Schutz nahm („Dann kannst du als Arzt auch nichts sagen, wenn der Spieler weitermachen will“), haderte Nico Schlotterbeck mit dem Spielverlauf. Der Innenverteidiger, der an vielen entscheidenden Szenen beteiligt war, zeigte sich selbstkritisch, ließ aber auch Frust über die Umstände durchblicken. Mit dem markanten Satz „Dann spiele ich irgendwann Schach“ drückte er seine Unzufriedenheit über die Regelauslegung im modernen Fußball aus, die Verteidigern das Leben zunehmend schwer macht.
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