Havertz und Rüdiger kehren vor Testspielen ins DFB-Training zurück
Kai Havertz und Antonio Rüdiger sind nach langen Verletzungspausen ins Mannschaftstraining der DFB-Elf zurückgekehrt.
Der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw hat sich klar zur Kaderplanung von DFB-Coach Julian Nagelsmann geäußert und die Nominierung von Leon Goretzka ausdrücklich befürwortet. Im Vorfeld der anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz in Basel und gegen Ghana in Stuttgart betonte der Weltmeister-Trainer von 2014, dass der erfahrene Mittelfeldspieler zwingend zum Aufgebot für die kommende Weltmeisterschaft gehören sollte.
Obwohl Leon Goretzka beim FC Bayern München in dieser Spielzeit immer wieder um einen unangefochtenen Stammplatz kämpfen musste, sieht Löw in ihm einen elementaren Baustein für die Nationalmannschaft. Der 64-Jährige hob im Interview hervor, dass der Mittelfeldakteur genau wisse, wie er seine Rolle auf dem Platz interpretieren müsse. Seine gesammelte Erfahrung und die vielen Spielminuten über die gesamte Saison hinweg seien ein klares Argument für eine Nominierung. Für das Turnier im Sommer sprach Löw dem zweikampfstarken Motor sein vollstes Vertrauen aus und würde absolut auf ihn setzen.
Auch zur Dauerdebatte um Joshua Kimmich bezog der Ex-Bundestrainer eindeutig Stellung. Ähnlich wie einst bei Philipp Lahm sieht Löw den Defensivallrounder derzeit auf der rechten defensiven Außenbahn am besten aufgehoben. Da Deutschland im zentralen Mittelfeld über ausreichend Weltklasse-Akteure verfügt, um ganz nach oben zu kommen, die Rechtsverteidiger-Position jedoch traditionell schwerer zu besetzen ist, sei Kimmich rechts hinten die logische und wertvollste Lösung für das deutsche Team.
In der defensiven Zentrale geriet Löw bei der Personalie Jonathan Tah ins Schwärmen. Er bezeichnete den Leverkusener als ruhenden Pol, der hervorragend mit aggressiveren Spielertypen wie Antonio Rüdiger oder Nico Schlotterbeck harmoniere. Tah habe sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und sei mittlerweile einer der besten Abwehrspieler überhaupt, insbesondere was den Spielaufbau und seine große Abgeklärtheit betrifft.
Weniger festlegen wollte sich der langjährige DFB-Coach beim offensiven Duell zwischen Serge Gnabry und Leroy Sané. Er betonte jedoch, dass ein gesunder Gnabry im Rhythmus stets ein großartiger Gewinn für jede Mannschaft sei.
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