Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Das Geheimnis ist gelüftet: Jürgen Klopp stand gleich zweimal auf dem Wunschzettel des FC Bayern München. Was lange Zeit als bloßes Gerücht durch die Medien geisterte, hat sein langjähriger Berater Mark Kosicke nun offiziell bestätigt. Der deutsche Rekordmeister unternahm in der Vergangenheit zwei konkrete Vorstöße, um den Erfolgscoach an die Säbener Straße zu lotsen – doch beide Male scheiterte die spektakuläre Zusammenarbeit an den Umständen.
Im Interview mit Transfermarkt ließ Kosicke die Bombe platzen: "Der FC Bayern war zweimal sehr nah an uns dran." Der erste Versuch datiert aus dem Jahr 2008, eine Zeit, in der der gebürtige Stuttgarter noch bei Mainz 05 für Furore sorgte. Damals herrschte in der Führungsetage der Münchner jedoch Uneinigkeit. Während Patron Uli Hoeneß den charismatischen Übungsleiter unbedingt verpflichten wollte, favorisierte Karl-Heinz Rummenigge eine andere Lösung: Jürgen Klinsmann. Bekanntermaßen erhielt Klinsmann den Zuschlag, während Klopp zu Borussia Dortmund ging und dort eine Ära prägte.
Der zweite Anlauf erfolgte mehr als ein Jahrzehnt später. Nach der Trennung von Niko Kovac im November 2019 klopften die Bayern-Bosse erneut beim Umfeld des Kult-Trainers an. Zu diesem Zeitpunkt stand der 57-Jährige jedoch beim FC Liverpool unter Vertrag und war auf dem besten Weg, die Premier League zu dominieren. "Keiner dachte, dass es mit Hansi Flick so erfolgreich laufen würde", ordnete Kosicke die damalige Situation ein. Am Ende holte Flick das Sextuple, und Klopp blieb an der Anfield Road.
Dass es nie zur Ehe zwischen dem Branchenprimus und dem Ex-BVB-Meistermacher kam, lag laut Kosicke einzig am "Momentum". Kulturelle oder zwischenmenschliche Hürden sah der Agent hingegen nicht. "Jürgen isst gerne Brezeln und hatte mit Erdinger einen Weißbier-Partner. Er hat immer mit starken Persönlichkeiten zusammengearbeitet", erklärte er augenzwinkernd. Die Sorge, dass Klopp nicht in das bayerische "Mia san Mia"-Gefüge gepasst hätte, sei unbegründet gewesen.
Während ein Engagement bei den Bayern mittlerweile als unwahrscheinlich gilt – Klopp fungiert aktuell als Head of Global Soccer bei Red Bull – bleibt die Tür für den DFB offenbar einen Spalt weit offen. Sollte der Posten des Bundestrainers nach Julian Nagelsmann vakant werden, könnte das Thema heiß werden.
"Jürgen fühlt sich diesem Land sehr verbunden", betonte Kosicke. Zwar stelle sich die Frage aktuell nicht, doch der Berater ergänzte vielsagend: "Er spürt eher die Verpflichtung, dass er nicht immer Nein sagen könnte zu dem Job." Nach mehreren Absagen in der Vergangenheit könnte die deutsche Nationalmannschaft also die letzte große Station im Trainerleben von Jürgen Klopp werden.
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