Die UEFA hat die genauen Ansetzungen für das Achtelfinale der Europa League finalisiert. Für den VfB Stuttgart und seine Fans gibt es dabei gute Nachrichten: Das Team aus Cannstatt muss für das entscheidende Rückspiel in Portugal nicht auf einen ungewohnten Termin ausweichen. Die Begegnungen mit Sporting Braga finden regulär am Donnerstag statt.

Sicherheitsbedenken in Nordportugal sorgen für Spielplan-Änderung

Hintergrund der Diskussionen war eine logistische Herausforderung in Nordportugal. Sowohl Sporting Braga als auch der nahegelegene Rivale FC Porto genießen im Rückspiel des Achtelfinals Heimrecht. Da die Stadien der beiden Top-Klubs geografisch eng beieinanderliegen, können die örtlichen Sicherheitsbehörden die gleichzeitige Austragung beider Partien nicht gewährleisten.

Um die Sicherheit der Fanlager zu garantieren, musste eine der beiden Begegnungen vom traditionellen Europa-League-Donnerstag auf den Mittwoch vorverlegt werden. Diese Maßnahme trifft nun den FC Porto. Die „Drachen“ müssen ihr Heimspiel im Estádio do Dragão bereits einen Tag früher austragen, um die Situation zu entzerren.

VfB Stuttgart behält den regulären Slot

Für die Schwaben bedeutet diese Entscheidung Planungssicherheit. Der Bundesligist wird sein Rückspiel gegen die „Arsenalistas“ aus Braga wie ursprünglich angesetzt am Donnerstagabend bestreiten. Ein Ausweichen auf den Mittwochabend (18:45 Uhr oder früher), was für viele mitreisende Anhänger urlaubstechnisch und logistisch deutlich komplizierter gewesen wäre, bleibt dem Vizemeister erspart.

Damit bleibt der VfB im gewohnten Rhythmus der englischen Wochen. Trainer Sebastian Hoeneß kann die Belastungssteuerung seiner Mannschaft somit auf den klassischen Donnerstag-Sonntag-Zyklus ausrichten, was in der heißen Phase der Saison ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein kann. Sporting Braga, aktuell Tabellenvierter der portugiesischen Liga, empfängt die Stuttgarter somit zur gewohnten Europapokal-Zeit im malerischen Estádio Municipal de Braga.

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