Der FC Arsenal trifft am Dienstag im Achtelfinale der Champions League auf Bayer Leverkusen. Dabei könnte ein 16-Jähriger zum entscheidenden Faktor werden: Max Dowman. Der junge Engländer avancierte erst am vergangenen Wochenende zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der Premier League und empfiehlt sich nun für die ganz große europäische Bühne.

Historischer Rekord: Matchwinner gegen den FC Everton

Gegen den FC Everton drohte den Londonern ein punkteloses Unentschieden im Kampf um die englische Meisterschaft. Cheftrainer Mikel Arteta bewies jedoch ein goldenes Händchen, als er das Eigengewächs für Martin Zubimendi einwechselte. Das Mega-Talent, das bis dato lediglich 27 Minuten in der höchsten englischen Spielklasse absolviert hatte, lieferte sofort ab. Erst bereitete der Rechtsaußen in der 89. Minute den Führungstreffer von Viktor Gyökeres mustergültig vor, bevor er in der Nachspielzeit nach einem beherzten Konter-Solo selbst zum 2:0-Endstand traf. Mit diesem Treffer trug sich der Teenager als jüngster Torschütze aller Zeiten in die Geschichtsbücher der Premier League ein.

Messi-Vergleiche nach Traumtoren in der Youth League

Dass der Linksfuß über außergewöhnliche Anlagen verfügt, stellte er bereits vor seinem Durchbruch bei den Profis eindrucksvoll unter Beweis. Trotz einer dreimonatigen Pause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung glänzte der Angreifer in der UEFA Youth League. Für die U19 der Gunners schnürte er gegen den Nachwuchs von Atletico Madrid und dem FC Bayern München insgesamt vier Tore. Besonders sein sensationelles Dribbling-Tor gegen die Münchner rief prominente Beobachter wie den ehemaligen englischen Nationalspieler John Terry auf den Plan, die sogleich Vergleiche mit Lionel Messi zogen.

Arsenals Ass im Ärmel gegen die Werkself

Nun richtet sich der Fokus auf das anstehende Duell in der Königsklasse. Wenn der aktuelle Tabellenführer der englischen Liga auf die Werkself aus Leverkusen trifft, haben die Londoner mit dem formstarken Top-Talent eine unberechenbare Waffe auf der Bank. Seine starke Ballführung, seine Dribbelstärke und sein ausgeprägter Zug zum Tor könnten im Achtelfinale genau der Unterschiedsspieler-Faktor sein, den Arsenal benötigt, um den Bundesligisten vor ernsthafte Probleme zu stellen.

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