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Der FC Barcelona hat nach dem offiziell verkündeten Abschied von Robert Lewandowski die Suche nach einem neuen Weltklasse-Stürmer begonnen. Ganz oben auf der Wunschliste der Katalanen steht dabei offenbar Harry Kane vom FC Bayern München. Für den personellen Umbruch im Sommer plant der spanische Spitzenklub mit einem dreistelligen Millionenbudget.

Lewandowskis emotionaler Abschied aus Katalonien

Zuvor hatte der Verein das Ende der Ära Lewandowski zum Saisonende bestätigt. Der 37-Jährige, der im Sommer 2022 vom FC Bayern nach Spanien gewechselt war, wandte sich mit emotionalen Worten an die Anhänger. Auf Instagram erklärte der polnische Ausnahmestürmer, er gehe mit dem Gefühl, dass seine Mission erfüllt sei. Nach vier Jahren voller Herausforderungen und harter Arbeit sei es nun an der Zeit, weiterzuziehen. Katalonien werde jedoch immer sein Zuhause bleiben.

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Das Millionen-Budget und Barcas Kandidatenliste

Um die gewaltige Lücke im Angriffszentrum zu füllen, stellt das Management laut übereinstimmenden Medienberichten ein Transferbudget von rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Wie die Fachzeitung Mundo Deportivo berichtet, haben die Verantwortlichen drei konkrete Nachfolger ins Auge gefasst. Neben dem englischen Nationalkapitän Kane stehen auch Julián Álvarez von Atlético Madrid sowie João Pedro vom FC Chelsea auf dem Zettel des spanischen Meisters.

FC Bayern arbeitet an Vertragsverlängerung

Die Verpflichtung eines dieser hochkarätigen Angreifer dürfte sich für Barcelona jedoch als Herkulesaufgabe erweisen. Weder Atlético noch Chelsea zeigen Interesse daran, Álvarez (Vertrag bis 2030) oder Pedro (Vertrag bis 2033) ziehen zu lassen. Auch an der Säbener Straße denkt man nicht im Traum an einen vorzeitigen Abschied des eigenen Superstars.

Im Gegenteil: Der deutsche Rekordmeister bastelt intensiv an einer Vertragsverlängerung mit seinem 32-jährigen Torgaranten, dessen aktuelles Arbeitspapier ohnehin noch bis 2027 läuft. Bayern-Präsident Herbert Hainer zeigte sich zuletzt in der Sport Bild äußerst optimistisch, was einen Verbleib angeht. Der Brite sei super entspannt, verspüre keinen zeitlichen Druck und wolle sich voll auf die Titeljagd mit den Münchnern konzentrieren. Ein Transfercoup der Katalanen scheint aus aktueller Sicht somit äußerst unwahrscheinlich.

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