Harry Kane wird den FC Bayern München nicht verlassen, trotz jüngster Spekulationen um ein Interesse des FC Barcelona. Transferexperte Christian Falk verwies die Gerüchte ins Reich der Fabeln und bestätigte, dass keinerlei Kontakt besteht. Der englische Torjäger plant seine Zukunft stattdessen langfristig beim deutschen Rekordmeister.

Wirbel um angeblichen Kontakt nach Spanien

In den vergangenen Tagen sorgte Xavier Vilajoana, Präsidentschaftskandidat beim FC Barcelona, für Aufsehen. Auf einer öffentlichen Veranstaltung und via Social Media heizte er Spekulationen an, die Katalanen hätten den Kapitän der Three Lions ins Visier genommen. Vilajoana behauptete sogar, man habe bereits „Kontakt zum Umfeld Kanes aufgenommen“ und veröffentlichte auf der Plattform X eine Fotomontage, die Kane im Trikot der „Blaugrana“ zeigte. Für den Spanier sei der Stürmer ein „eiskalter Killer“, der genau ins Profil passe.

Insider und Bayern-Bosse dementieren deutlich

Diesen Aussagen wurde nun jedoch vehement widersprochen. Laut „Bild“-Fußballchef Christian Falk sind die Aussagen aus Spanien völlig haltlos. Im Podcast „Bayern Insider“ stellte der Journalist klar, dass weder Harry Kane selbst noch seine Berater von einem Interesse wissen. „Kane weiß jedoch nichts von einem Kontakt seitens Barca. Auch sein Bruder Charlie, der sein Agent ist, hat keinen Kontakt von Barcelona erhalten“, so Falk. Auch der Vater des Stürmers, ebenfalls Teil des Managements, sei nicht involviert.

Bereits am Samstag hatten sowohl Bayern-Sportvorstand Max Eberl als auch der Spieler selbst die Gerüchte öffentlich dementiert. Falk fasste die Situation unmissverständlich zusammen: „Harry Kane klingt nach einer großartigen Idee, aber dieser Transfer wird auf keinen Fall zustande kommen.“ Das Gerücht könne man getrost ad acta legen.

Vertragsverlängerung statt Abschied aus München

Die Realität sieht für den 31-Jährigen in München ganz anders aus. Harry Kane besitzt an der Säbener Straße einen gültigen Vertrag bis Sommer 2027. Eine Ausstiegsklausel für den kommenden Sommer existiert nicht mehr. Statt eines Abschieds denken beide Parteien eher an eine Ausdehnung der Zusammenarbeit.

Verein und Spieler haben bereits grundsätzliches Interesse an einer Verlängerung signalisiert, auch wenn noch keine konkreten Verhandlungen laufen. Währenddessen orientiert sich der FC Barcelona offenbar anderweitig: Laut Falk haben die Katalanen eher Julian Alvarez von Atlético Madrid als realistisches Ziel für den Sturm im Blick.

Verwandte Beiträge