Michael Olise steht vor einer spektakulären Rückkehr in den Kader des FC Bayern München. Nachdem der französische Nationalspieler beim 3:0-Erfolg gegen Werder Bremen aufgrund einer Gelbsperre fehlte, ist er für das Topspiel am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt wieder einsatzbereit. Dabei geht es für den 24-Jährigen nicht nur um drei Punkte, sondern um einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bundesliga.

Rückkehr nach Gelbsperre: Olise jagt Bestmarke

Der Flügelflitzer spielt eine herausragende Saison im Trikot des deutschen Rekordmeisters. In bisher 21 Ligaspielen war Olise an sagenhaften 26 Treffern direkt beteiligt. Mit zehn eigenen Toren und 16 Vorlagen ist er einer der produktivsten Akteure der Liga. Lediglich sein Teamkollege Harry Kane, der mit 31 Scorerpunkten das Ranking anführt, liegt in der internen Statistik noch vor ihm. Gegen die Frankfurter Eintracht richtet sich der Blick jedoch auf eine ganz spezielle Statistik, die Olise zum historischen Rekordhalter machen könnte.

Auf den Spuren von Müller und Costa

Dem Offensivstar winkt die Egalisierung eines Bestwerts, der seit der detaillierten Datenerfassung in der Saison 1988/89 erst von zwei Spielern erreicht wurde. Michael Olise hat in den vergangenen sechs Ligaspielen jeweils mindestens ein Tor direkt vorbereitet. Gelingt ihm gegen die Hessen der siebte Streich in Folge, zieht er mit zwei Bayern-Legenden gleich.

Bisher gelang dieses Kunststück nur Douglas Costa in der Spielzeit 2015/16 und Thomas Müller, der die Serie sechs Jahre später wiederholte. Beide lieferten in sieben aufeinanderfolgenden Partien einen direkten Assist. Olise könnte am Samstag somit der dritte Profi werden, der diese beeindruckende Konstanz an den Tag legt.

Alleiniger Rekordhalter im Klassiker?

Sollte der Plan am Samstag aufgehen, würde sich für die Folgewoche ein noch größeres Szenario ergeben. Am 28. Februar (18:30 Uhr) gastieren die Münchner zum Klassiker bei Borussia Dortmund. Mit einem weiteren Assist im Signal Iduna Park könnte sich Michael Olise dann zum alleinigen Rekordhalter der Bundesliga-Geschichte aufschwingen. Doch zunächst muss der Franzose gegen die defensivstarken Frankfurter seinen Lauf fortsetzen.

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