Der FC Bayern München positioniert sich aussichtsreich im Poker um Givairo Read. Der deutsche Rekordmeister intensiviert die Bemühungen, um das 19-jährige Rechtsverteidiger-Talent von Feyenoord Rotterdam an die Isar zu lotsen und internationale Konkurrenten auszustechen.

Vincent Kompany gibt grünes Licht für den Wechsel

Wie der Schweizer Ableger des Pay-TV-Senders Sky berichtet, ist eine Verpflichtung des vielversprechenden Abwehrspielers intern bereits beschlossene Sache. Auch Cheftrainer Vincent Kompany ist von den Qualitäten des Youngsters restlos überzeugt. Der Belgier sieht in dem Defensiv-Juwel ein Profil, das den Münchnern sowohl mittel- als auch langfristig entscheidend weiterhelfen kann.

Um im Rennen um den begehrten Niederländer die Nase vorn zu behalten, haben die Verantwortlichen an der Säbener Straße für die kommenden Wochen weitere Gespräche mit der Spielerseite angesetzt. Ein rasches Handeln ist geboten, denn der schnelle Aufstieg des Abwehrtalents hat längst auch andere europäische Schwergewichte auf den Plan gerufen. Unter anderem soll Manchester City seine Fühler nach dem Rechtsverteidiger ausgestreckt haben.

Ablösesumme und taktische Pläne an der Säbener Straße

Auch in deutschen Medien verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Deal. Laut Informationen der Bild-Zeitung zeigen sich die Münchner äußerst zuversichtlich, den Zuschlag zu erhalten. Im Raum steht offenbar sogar bereits eine Art Vorvereinbarung. Ein Schnäppchen wird der niederländische U21-Nationalspieler jedoch keinesfalls. Sein aktueller Marktwert wird auf rund 25 Millionen Euro geschätzt, zudem ist er vertraglich noch bis Sommer 2029 fest an Feyenoord gebunden.

Sollte der Wechsel nach München zeitnah über die Bühne gehen, ergeben sich für Trainer Kompany völlig neue taktische Möglichkeiten. Ein Transfer des 19-Jährigen würde auf der rechten Außenbahn den Weg freimachen, um Konrad Laimer künftig vermehrt im zentralen Mittelfeld aufzubieten. Gleichzeitig könnte Josip Stanisic dauerhaft in das Abwehrzentrum rücken. Für Laimer, dessen Arbeitspapier 2027 ausläuft und mit dem aktuell keine Vertragsgespräche geführt werden, würde sich das Aufgabenfeld im Kader der Bayern somit deutlich verlagern.

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