Bayer Leverkusen greift gegen den FC Arsenal nach dem Viertelfinale
Bayer Leverkusen hofft vor dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal auf den ersten Viertelfinal-Einzug in der Champions League seit 2002. Trainer...
Für die deutschen Fußball-Mannschaften bricht in dieser Woche die entscheidende Phase im Europapokal an. Während der FC Bayern München nach einem souveränen Hinspiel-Sieg entspannt in das Rückspiel geht, kämpfen Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart, der SC Freiburg und der FSV Mainz um den Verbleib in ihren jeweiligen Wettbewerben. Gleichzeitig geht es für die Bundesliga um dringend benötigte Punkte für einen fünften Startplatz in der kommenden Champions-League-Saison.
Den Auftakt der deutschen Europapokal-Woche macht Bayer Leverkusen am Dienstagabend beim FC Arsenal. Die Werkself hatte dem großen Favoriten im Hinspiel ein starkes 1:1 abgetrotzt, wobei ausgerechnet Ex-Leverkusener Kai Havertz durch einen umstrittenen Elfmeter für die Londoner ausglich. Das Rückspiel in der englischen Hauptstadt wird für die Rheinländer zu einer echten Reifeprüfung, da die heimstarken Gunners in der aktuellen Königsklasse noch immer ungeschlagen sind.
Wesentlich gelassener blickt der FC Bayern München auf das Duell gegen Atalanta Bergamo. Nach einem überragenden 6:1-Kantersieg im Hinspiel ist dem deutschen Rekordmeister das Ticket für das Viertelfinale kaum noch zu nehmen. Dort könnte es zu einem absoluten Kracher-Duell gegen Real Madrid kommen. Dennoch plagen Trainer und Betreuerstab massive Personalsorgen auf der Torhüterposition: Da Manuel Neuer und Sven Ulreich verletzt ausfallen und Jonas Urbig angeschlagen ist, könnte am Mittwochabend das 16-jährige Torwart-Talent Leonard Prescott sein Profidebüt auf der europäischen Bühne feiern.
Eine Etage tiefer in der Europa League stehen die deutschen Vertreter vor unangenehmen Aufgaben. Der VfB Stuttgart muss im Estadio do Dragao eine 1:2-Hypothek gegen den FC Porto drehen. Nach dem Hinspiel kochten bei den Schwaben die Emotionen hoch. Deniz Undav und Angelo Stiller zeigten sich maßlos verärgert über das massive Zeitspiel der Portugiesen und deren provokante Jubelgesten vor der Stuttgarter Fankurve. Die Schwaben reisen nun mit ordentlich Wut im Bauch an den Atlantik. Angreifer Jamie Leweling gab bereits die Marschroute vor und kündigte an, es dem Gegner auf dem Platz sportlich heimzahlen zu wollen.
Der SC Freiburg muss nach einer 0:1-Auswärtspleite gegen den KRC Genk ebenfalls einen Rückstand aufholen. Die Breisgauer können sich dabei jedoch auf ihren Heimvorteil verlassen und hoffen auf die gewohnt lautstarke Unterstützung im eigenen Stadion, um das Achtelfinale noch zu erreichen.
In der Conference League hält der FSV Mainz die Fahne für die Bundesliga hoch. Die Rheinhessen erspielten sich im Hinspiel gegen Sigma Olmütz ein solides 0:0 in Tschechien. Vor heimischer Kulisse hat das Team nun alle Trümpfe in der Hand, um den Einzug in das Viertelfinale perfekt zu machen.
Neben dem sportlichen Prestige geht es für die deutschen Klubs in dieser Woche um weitaus mehr. Jeder Sieg ist elementar wichtig für das UEFA-Ranking und den Verbands-Koeffizienten. Nur wenn die deutschen Mannschaften punkten, steigen die Chancen, dass die Bundesliga in der kommenden Spielzeit einen lukrativen fünften Startplatz für die Champions League zugesprochen bekommt.
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