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Der FC Chelsea arbeitet unter dem neuen Trainer Xabi Alonso an einer spektakulären Verpflichtung von Florian Wirtz. Ein Wechsel des deutschen Nationalspielers vom FC Liverpool an die Stamford Bridge bleibt trotz enormer finanzieller Hürden ein konkretes Thema in der Premier League. Die Verantwortlichen in London loten derzeit die Möglichkeiten aus, um das ambitionierte Projekt zu realisieren.

Finanzieller Drahtseilakt: Fernández-Verkauf als Schlüssel

Obwohl das Portal Football Insider berichtet, dass der FC Liverpool bei einem entsprechenden Angebot durchaus gesprächsbereit wäre, stehen die Blues vor gewaltigen ökonomischen Herausforderungen. Im Frühjahr vermeldete der Club einen historischen Verlust von über 300 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr – ein neuer Negativrekord in der englischen Eliteliga.

Um einen Mega-Transfer des DFB-Stars überhaupt stemmen zu können, ist der FC Chelsea auf massive Transfereinnahmen angewiesen. Im Zentrum der Planungen steht dabei Enzo Fernández. Der argentinische Spielmacher wird aktuell intensiv mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Rund 140 Millionen Euro müssten aus der spanischen Hauptstadt nach London fließen, damit das finanzielle Rechenspiel für die Chelsea-Bosse aufgeht. Um die Kassen weiter zu füllen, planen die Londoner zudem Verkäufe von Spielern wie Liam Delap, Andrey Santos, Marc Guiu und Jamie Gittens. Bereits der jüngste Abgang von Marc Cucurella, der für 55 Millionen Euro ebenfalls zu den Königlichen wechselte, diente der dringend nötigen Entspannung der Finanzlage.

Alonso und Wirtz: Wiedervereinigung an der Stamford Bridge?

Seit Xabi Alonso Mitte Mai offiziell als neuer Cheftrainer an der Stamford Bridge vorgestellt wurde, halten sich die Gerüchte um den pfeilschnellen Offensivspieler hartnäckig. Der spanische Coach und der junge Spielmacher hatten bei Bayer Leverkusen gemeinsam eine äußerst erfolgreiche Ära geprägt. Beiden wird weiterhin ein sehr enges Vertrauensverhältnis nachgesagt, weshalb Alonso den 21-Jährigen als absoluten Wunschspieler für sein neues System auserkoren hat.

Die Hürden an der Anfield Road sind jedoch hoch. Transfer-Experte Fabrizio Romano dämpfte die Erwartungen zuletzt deutlich und betonte, dass der sechsfache englische Meister fest mit seinem Leistungsträger plant. Da der Vertrag des Ex-Leverkuseners bei den Reds noch bis zum Jahr 2030 läuft, sitzt der FC Liverpool bei möglichen Verhandlungen am deutlich längeren Hebel.

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