Formel 1: Piastri fährt Tagesbestzeit beim Australien-GP vor Mercedes
Oscar Piastri sorgt beim Formel-1-Saisonauftakt in Australien für Jubel. Der McLaren-Pilot sicherte sich die Tagesbestzeit vor dem Mercedes-Duo, während Audi...
Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat im ersten freien Training zum Großen Preis von Australien ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Zum Start der neuen Formel-1-Ära sicherte sich der Monegasse in Melbourne die Bestzeit und verwies seinen prominenten neuen Teamkollegen Lewis Hamilton auf den zweiten Platz.
Der Saisonauftakt in Down Under hätte für die Scuderia kaum besser laufen können. Charles Leclerc umrundete den 5,278 Kilometer langen Kurs im Albert Park in einer Zeit von 1:20,267 Minuten und führte das Klassement damit souverän an. Beflügelt von privaten Neuigkeiten – Leclerc hatte erst vor wenigen Tagen seine Partnerin Alexandra geheiratet – zeigte er sich auch auf dem Asphalt in Höchstform.
Direkt dahinter reihte sich Lewis Hamilton ein. Der britische Rekordweltmeister, der nun ebenfalls im roten Overall an den Start geht, belegte mit einem Rückstand von 0,469 Sekunden den zweiten Rang. Damit unterstrich Ferrari früh die Ambitionen, in dieser Saison um den Titel mitzufahren.
Der viermalige Weltmeister Max Verstappen musste sich zunächst mit der Verfolgerrolle begnügen. Im Red Bull landete der Niederländer mit 0,522 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Das Training war dabei geprägt von diversen Funksprüchen der Piloten, die immer wieder über das Verhalten ihrer Power Units klagten – ein erstes Indiz für die Herausforderungen des neuen Reglements.
Historisches ereignete sich indes im Mittelfeld: Audi feierte seine Premiere als Werksteam. Wenige Sekunden nach Freigabe der Session war es Nico Hülkenberg, der den Audi R26 als erster Fahrer auf die Strecke lenkte. Für den deutschen Hersteller verlief der Einstand vielversprechend. Hülkenberg beendete die Einheit als Zehnter, direkt hinter seinem jungen Teamkollegen Gabriel Bortoleto.
Einen Fehlstart erwischte hingegen der amtierende Weltmeister. Lando Norris, der sich in der vergangenen Saison im McLaren sensationell den Titel gesichert hatte, musste seinen Boliden nach nur sieben Runden abstellen. Ein Getriebeproblem zwang den Engländer zur Aufgabe, was in Platz 19 resultierte.
Noch schlechter erging es Altmeister Fernando Alonso. Aufgrund eines Motorproblems konnte der Spanier seinen Aston Martin gar nicht erst aus der Garage bewegen und blieb ohne gezeitete Runde.
Die Formel 1 hat sich ab dieser Saison einem radikalen Wandel unterzogen. Die Boliden sind kürzer, schmaler und leichter geworden. Die größte Umstellung betrifft jedoch den Antrieb: Die Motoren werden nun zu gut 50 Prozent von nachhaltigem Kraftstoff und zu fast 50 Prozent elektrisch betrieben.
Diese Hybrid-Verteilung stellt die Fahrer vor komplexe Aufgaben. Da die elektrische Energie nicht für eine komplette Runde unter Volllast ausreicht, ist permanentes Energie-Management gefragt. Mercedes-Nachwuchshoffnung Kimi Antonelli bezeichnete dies bereits als den „Kernpunkt“ der neuen Autos. Techniken wie „Lift and Coast“ – also das frühzeitige Gaswegnehmen vor Kurven zur Rekuperation – werden in dieser Saison entscheidend sein.
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