Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Die Formel 1 steht unmittelbar vor der offiziellen Absage der Großen Preise von Bahrain und Saudi-Arabien. Aufgrund des eskalierenden Krieges im Nahen Osten ist die Austragung der für Mitte April geplanten Rennen laut übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr möglich. Eine offizielle Bestätigung der Rennserie wird noch an diesem Wochenende erwartet.
Der Konflikt in der Region weitet sich nach dem Ausbruch der Kämpfe zwischen den USA, Israel und dem Iran massiv aus. Teheran greift mittlerweile auch Golfstaaten mit Raketen und Drohnen an. Besonders betroffen ist der Inselstaat Bahrain, dessen Luftraum nach mehrfachen Attacken bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Unter diesen Umständen ist an einen sicheren Flugbetrieb – eine Grundvoraussetzung für die komplexe Logistik der Königsklasse des Motorsports – nicht zu denken.
Wie unter anderem Sky, der ORF und die BBC berichten, ist die Entscheidung hinter den Kulissen bereits gefallen. Der geplante Grand Prix am 12. April in Bahrain sowie das Rennen in Saudi-Arabien eine Woche später fallen demnach ersatzlos aus. Damit verkürzt sich die aktuelle Saison auf voraussichtlich 22 Läufe. Nach den Stationen in China und Japan droht den Teams somit eine ungewollte Pause bis zum Großen Preis der USA in Miami am 3. Mai.
Auch das späte Saisonende rückt in den Fokus: Bevor der Weltmeister traditionell in den Vereinigten Arabischen Emiraten gekürt wird, macht der Tross normalerweise in Katar Station. Unter den derzeitigen geopolitischen Bedingungen wackeln auch diese Termine im Dezember bedenklich.
Der geopolitische Flächenbrand zieht weite Kreise durch die internationale Sportwelt. Neben der Formel 1 ist auch die MotoGP stark gefährdet, ihr für Mitte April angesetztes Rennen in Katar wie geplant durchzuführen. Im asiatischen Vereinsfußball sind die Konsequenzen bereits traurige Realität: In der AFC Champions League mussten in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Partien mit Beteiligung von Mannschaften aus dem Iran, Saudi-Arabien und Katar abgesagt werden. Die Sicherheit der Athleten, Betreuer und Fans hat in der gesamten Region nun oberste Priorität.
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