Bitterer Abend für Galatasaray in der Champions League: Der türkische Meister scheidet nicht nur nach einer herben 0:4-Niederlage beim FC Liverpool aus der Königsklasse aus, sondern verliert mit Victor Osimhen und Noa Lang auch zwei seiner wertvollsten Offensivspieler durch schwere Verletzungen.

Kurioser Unfall an der Werbebande stoppt Noa Lang

Besonders die Verletzung von Noa Lang ereignete sich auf äußerst ungewöhnliche Weise. Der niederländische Nationalspieler geriet nach einem Zweikampf mit Liverpools Mittelfeldakteur Curtis Jones aus dem Gleichgewicht und taumelte rückwärts in die Spielfeldbegrenzung. Dabei klemmte sich der 26-jährige Linksaußen den Daumen offenbar zwischen zwei Werbebanden ein und zog sich eine tiefe Schnittwunde zu.

Noch auf dem Rasen krümmte sich die Neapel-Leihgabe vor Schmerzen, während Blut aus der Wunde floss. Gala-Cheftrainer Okan Buruk bestätigte unmittelbar nach dem Spiel die Schwere der Verletzung. Der Verein teilte am nächsten Morgen mit, dass der Angreifer in Begleitung der Teamärzte direkt in Liverpool operiert werden musste.

Armbruch bei Victor Osimhen verschärft die Personallage

Neben dem schmerzhaften Ausfall von Lang muss der Istanbuler Klub auch auf seinen absoluten Superstar verzichten. Victor Osimhen zog sich bereits in der ersten Halbzeit einen Bruch des rechten Unterarms zu. Der 27-jährige Mittelstürmer wurde umgehend mit einem Gips versorgt. Ob der nigerianische Nationalspieler ebenfalls operiert werden muss, soll sich nach Vereinsangaben in den kommenden Tagen entscheiden. Für den verletzten Stürmer war Leroy Sané in die Partie gekommen.

Herber Rückschlag für den Süper-Lig-Spitzenreiter

Für Galatasaray ist der doppelte personelle Aderlass ein massiver sportlicher Verlust. Mit einem Marktwert von 75 Millionen Euro ist Osimhen der mit Abstand wertvollste Spieler im 29-köpfigen Kader des aktuellen Tabellenführers der Süper Lig. Lang folgt mit einem Marktwert von 25 Millionen Euro auf dem dritten Rang des vereinsinternen Rankings. Wie lange die beiden zentralen Offensivkräfte ausfallen werden, ließ der Klub zunächst offen.

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