Arda Güler erzielt 65-Meter-Traumtor beim 4:1-Sieg von Real Madrid
Arda Güler krönt den 4:1-Erfolg von Real Madrid gegen den FC Elche mit einem spektakulären Treffer aus 65 Metern. Zuvor...
Der 1. FC Köln wartet in der Bundesliga weiter auf den erlösenden Befreiungsschlag. Im Duell der Aufsteiger beim Hamburger SV erkämpften sich die Rheinländer nach einem Rückstand ein 1:1-Unentschieden. Während der HSV sein Punktepolster auf die Abstiegsränge wahrt, bleibt die Lage für die Kölner im Tabellenkeller nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie extrem angespannt.
Beide Teams merkte man den Druck im Kampf um den Klassenerhalt zu Beginn der Partie deutlich an. Die Hausherren setzten auf eine kompakte Defensive und überließen den Gästen weitgehend die Initiative. Der Mannschaft von Kölns Trainer Lukas Kwasniok fehlte es jedoch an Tempo und kreativen Ideen, um die gut organisierte Hamburger Abwehrkette ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das Aufsteiger-Duell entwickelte sich zu einer zähen Geduldsprobe für die Zuschauer.
Aus dem Nichts schlug dann die individuelle Klasse der Hanseaten zu: Ein perfekt getimter Pass von William Mikelbrencis hebelte die komplette Kölner Hintermannschaft aus. Fabio Vieira enteilte seinen Bewachern und überwand FC-Keeper Marvin Schwäbe in der 32. Minute mit einem gefühlvollen Lupfer zur überraschenden Führung für den HSV.
Trotz des bitteren Nackenschlags nach dem ersten echten Torschuss des Gegners zeigte der Aufsteiger aus der Domstadt eine starke Reaktion. Kurz vor dem Pausenpfiff belohnten sich die Gäste: Nach einem Eckball verlängerte Rav van den Berg den Ball an den zweiten Pfosten, wo Said El Mala völlig ungedeckt stand und per Kopf zum wichtigen 1:1-Ausgleich einnickte (45.).
Im zweiten Durchgang versuchte Kwasniok durch die Einwechslung des pfeilschnellen Linton Maina neue offensive Reize zu setzen. Der Flügelspieler sorgte über die Außenbahn sofort für mehr Druck und verpasste kurz nach Wiederanpfiff mit einem strammen Schuss über das Tor nur knapp die mögliche Kölner Führung.
Letztlich blieb es bei der Punkteteilung, mit der die Teams unterschiedlich umgehen. HSV-Coach Merlin Polzin zeigte sich pragmatisch: „Wir sammeln Punkt für Punkt. Damit sind wir auf jeden Fall zufrieden.“ Mit nun 30 Zählern haben die Norddeutschen ein beruhigendes Polster von sechs Punkten auf die Gefahrenzone.
Deutlich brisanter stellt sich die Situation in Köln dar. Mit 25 Punkten trennt den FC nur noch ein magerer Zähler vom Relegationsplatz. Dennoch gab sich Kwasniok nach dem Schlusspfiff demonstrativ kämpferisch und betonte, dass seine Mannschaft in keiner Form verunsichert aufgetreten sei. Der Druck auf die Domstädter wächst jedoch unweigerlich mit jedem weiteren sieglosen Wochenende.
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