BVB-Trainer Kovac skizziert Comeback-Plan für Emre Can nach Kreuzbandriss
Nach seinem Kreuzbandriss wurde BVB-Kapitän Emre Can erfolgreich operiert. Trainer Niko Kovac plant nun die Reha in Dortmund, während zeitnah...
Der Hamburger SV reist am Samstagabend mit ordentlich Nebengeräuschen zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Vor der Partie im Ruhrpott hat ein brisantes Interview von Angreifer Robert Glatzel für interne Unruhe gesorgt. Der Stürmer beklagte öffentlich seine Reservistenrolle, woraufhin HSV-Trainer Merlin Polzin nun mit einer deutlichen Ansage und taktischen Erklärungen reagierte.
Jahrelang galt „Bobby“ Glatzel als unverzichtbarer Torgarant der Rothosen. In seinem mittlerweile sechsten Jahr an der Elbe findet sich der 32-Jährige jedoch zunehmend auf dem Abstellgleis wieder. Nach lediglich drei Startelfeinsätzen und elf Einwechslungen in der laufenden Saison musste der Stürmer in den vergangenen vier Partien sogar komplett auf der Bank schmoren. Gegenüber der „Hamburger Morgenpost“ machte der Routinier nun seinem Ärger Luft. Die Situation sei maximal frustrierend und werfe bei ihm viele Fragezeichen auf, auch wenn er betonte, sich nicht über die Mannschaft stellen zu wollen. Besonderes Unverständnis äußerte der Angreifer darüber, dass er nach dem Leverkusen-Spiel zwar proaktiv das Gespräch gesucht habe, die Ausrichtung ohne ihn als klassischen Mittelstürmer aber weiterhin schwer nachvollziehbar bleibe.
Dass interne Details und persönliche Unzufriedenheit den Weg in die Medien fanden, stieß beim Cheftrainer auf wenig Gegenliebe. Merlin Polzin machte auf der Pressekonferenz am Donnerstag unmissverständlich klar, dass solche Alleingänge nicht den Werten des Traditionsclubs entsprechen. Das seien Dinge, die nicht im Einklang mit den Vereinsregeln stünden, betonte der 35-Jährige. Die Verantwortlichen hätten das Thema umgehend intern geklärt und klare Worte gefunden. Der Fokus der Hanseaten müsse nun voll und ganz auf dem anspruchsvollen Flutlichtspiel im Signal Iduna Park liegen.
Sportlich untermauerte der Übungsleiter seine Personalentscheidungen mit der aktuellen Spielphilosophie. Der Hamburger SV glänzte zuletzt auswärts durch extreme Effizienz im Konterspiel. Das System erfordere enorm laufstarke Akteure, die nach Ballgewinnen mit viel Tempo und Energie für Torgefahr sorgen können. In diesem hochintensiven Umschaltfußball ziehen andere Offensivkräfte derzeit am klassischen Box-Stürmer Glatzel vorbei. Für Sportwetten-Fans und Taktik-Experten wird es am Samstagabend spannend zu beobachten sein, ob die auswärtsstarken Hamburger mit dieser rasanten Kontertaktik auch den favorisierten BVB knacken können – höchstwahrscheinlich zunächst wieder ohne ihren einstigen Edeljoker.
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