Nach Negativserie: Werder Bremen stellt Trainer Horst Steffen frei
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DFB-Star Kai Havertz, der seit Mitte Januar nach langer Verletzungspause zunächst nur in der Jokerrolle zum Einsatz gekommen war, stand am Mittwochabend erstmals seit 357 Tagen wieder in der Anfangsformation des Premier-League-Primus aus Nordlondon. Seine Wirkung setzte umgehend ein: Nach 98 Sekunden hebelte ein präziser Tiefenpass die Abwehr der Gäste aus und schickte Mittelstürmer Viktor Gyökeres, der zur frühen Führung der Gunners vollendete.
Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich schlug Havertz selbst zu. Nach einem langen Ball auf die rechte Seite zog der 26-Jährige an mehreren Gegenspielern vorbei nach innen und schlenzte aus rund zwölf Metern sehenswert ins lange Eck. Auch beim 3:1 war Havertz maßgeblich beteiligt: Sein Querpass landete auf der Torlinie, wo Gabriel Martinelli einschob – statistisch kein Assist, dennoch spielentscheidend. Zur Pause wechselte Coach Mikel Arteta Havertz planmäßig aus. Die Gäste aus Kasachstan kamen im zweiten Durchgang zwar noch zum Anschlusstreffer, Arsenal brachte den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und bleibt damit in der laufenden Champions-League-Saison ungeschlagen.
Nach dem Abpfiff erhielt Havertz die Auszeichnung als Man of the Match. Trainer Mikel Arteta zeigte sich angetan: „Dass er das heute nach so langer Zeit geschafft hat, war sehr beeindruckend.“ Havertz’ Vielseitigkeit sei ein zentraler Faktor: Er biete Gefahr aus unterschiedlichen Positionen, verstehe die Anforderungen der Liga und gehe souverän mit Druck um. Für den Titelkampf in Liga und Königsklasse sieht Arteta den DFB-Angreifer in einer „wirklich wichtigen Rolle“.
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Havertz hatte 2025 zunächst mit Oberschenkelproblemen (Februar bis Mai) und später mit Kniebeschwerden (ab August) zu kämpfen und verpasste weite Teile der Saison. In der Premier League blieb es bislang bei Kurzeinsätzen, international setzte er nun ein Ausrufezeichen.
Das Comeback kommt auch aus deutscher Sicht zur rechten Zeit. Während andere deutsche Stürmer zuletzt mit Formschwankungen zu kämpfen hatten, hat Bundestrainer Julian Nagelsmann, bekanntermaßen ein großer Befürworter des Offensivspielers, den 55-maligen Nationalspieler mit Blick auf die WM in Nordamerika im Sommer fest eingeplant. Nach seinem letzten Einsatz im November bleibt Havertz nun Zeit, bis zu den Länderspielen gegen die Schweiz und Ghana Ende März Spielpraxis zu sammeln.
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