Lewis Hamilton spioniert Mercedes aus – Ferrari-Star fordert Motor-Power
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Der Albtraum ist Realität geworden und die Zahlen auf der Anzeigetafel im Metropolitano sprachen eine deutliche Sprache: Hansi Flick und der FC Barcelona sind im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey mit einer krachenden 0:4-Niederlage bei Atlético Madrid untergegangen. Was als offener Schlagabtausch geplant war, endete für den Titelverteidiger in einem Desaster, das die Hoffnungen auf das Finale fast vollständig begräbt.
Die Partie begann für die Katalanen denkbar ungünstig und nahm schnell katastrophale Züge an. Unglücksrabe des Abends war Abwehrspieler Eric, der das Unheil in der 7. Minute mit einem Eigentor einleitete. Doch das war erst der Anfang einer völlig verkorksten ersten Hälfte für die Gäste. Die sonst so sattelfeste Defensive der Blaugrana ließ sich von den Hausherren regelrecht überrennen.
Antoine Griezmann erhöhte bereits in der 15. Minute, ehe Ademola Lookman (34.) und Julian Alvarez in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+3) das Ergebnis in eine Demütigung verwandelten. Eric krönte seinen rabenschwarzen Abend kurz vor Schluss noch mit einer Roten Karte wegen einer Notbremse (85.), was die Personalsorgen für das Rückspiel weiter verschärft.
Hansi Flick versuchte verzweifelt, das Ruder noch herumzureißen. Bereits in der 37. Minute reagierte der ehemalige Bundestrainer und brachte den polnischen Torjäger Robert Lewandowski in die Partie. Doch selbst der Routinier konnte gegen die wie entfesselt aufspielenden Madrilenen keine Wende mehr herbeiführen. Ein eigener Treffer blieb dem spanischen Meister verwehrt, was die Ausgangslage für das Rückspiel dramatisch verschlechtert.
Am 3. März müssen die Katalanen im heimischen Camp Nou nun auf ein echtes Fußball-Wunder hoffen, um den Vier-Tore-Rückstand noch aufzuholen und den Traum von der Titelverteidigung am Leben zu erhalten.
Die Leistung der ersten 45 Minuten war nicht nur gefühlt, sondern auch statistisch ein Tiefpunkt. Laut dem Datenanbieter Opta kassierte Barça erst zum zweiten Mal seit der Saison 2004/05 vier Gegentreffer in einer einzigen Halbzeit. Die bittere Ironie dabei: Das erste Mal geschah dies im berüchtigten Champions-League-Viertelfinale im August 2020 gegen den FC Bayern München (Endstand 2:8) – damals saß ausgerechnet Hansi Flick auf der Bank des Gegners. Nun musste er diese historische Schmach von der anderen Seite der Seitenlinie miterleben.
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