Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Vor einem Jahr hießen die Gegner noch FC Bayern München oder Borussia Dortmund, nun kämpft Holstein Kiel gegen den freien Fall ins Bodenlose. Den „Störchen“ droht ein Schicksal, das im Profifußball gefürchtet ist wie kaum ein anderes: das direkte Durchgereicht-Werden von der Bundesliga bis in die 3. Liga. Sollte der Negativtrend nicht gestoppt werden, gastieren im Holstein-Stadion bald nicht mehr die Top-Teams Europas, sondern die Zweitvertretungen von Hoffenheim oder Stuttgart.
Ein direkter Absturz von der Erstklassigkeit in die 3. Liga kommt einem sportlichen und wirtschaftlichen GAU gleich. Holstein Kiel wäre mit diesem Schicksal allerdings nicht allein. Das Phänomen des rapiden Abstiegs hat schon diverse Traditionsvereine getroffen. Arminia Bielefeld erlebte diesen Albtraum erst im Jahr 2023. Historisch betrachtet waren die Kickers Offenbach 1985 die ersten Leidtragenden dieser Entwicklung.
Auch beim Nordrivalen FC St. Pauli sind die Erinnerungen an solche Zeiten noch wach. Der „Weltpokalsieger-Besieger“ von 2002 musste ebenfalls den bitteren Gang antreten und fand sich im Schnelldurchgang in der damaligen Regionalliga Nord wieder. Fanforscher Harald Lange von der Universität Würzburg beschreibt die emotionale Wucht eines solchen Szenarios: „Das ist das Traurigste, was in der Vorstellungskraft eines Fans passieren kann. In dem Moment bricht für ihn eine Welt zusammen.“
Während die sportlichen Gründe für einen solchen Absturz vielfältig sein können, sind die wirtschaftlichen Konsequenzen brutal und meist identisch. Sportökonom Wolfgang Maennig von der Universität Hamburg warnt vor den drastischen Einschnitten. Bereits der Schritt vom Oberhaus in das Unterhaus halbiert oft die Fernseheinnahmen. „Da fehlen dann mal schnell 30 Millionen Euro“, rechnet der Experte vor.
Doch der Fall in die Drittklassigkeit verschärft die Lage exponentiell. Die Budgets schrumpfen dramatisch, Sponsoren springen ab und Zuschauereinnahmen gehen zurück. Dieser Teufelskreis führt nicht selten direkt in die Zahlungsunfähigkeit. „Das führt dann auch dazu, dass Vereine in Zahlungsschwierigkeiten kommen“, so Maennig. Im schlimmsten Fall droht die Insolvenz.
Die finanzielle Notlage wirkt sich unmittelbar auf den Rasen aus. Teure Leistungsträger verlassen den Verein oder müssen verkauft werden, um Löcher im Etat zu stopfen. Junge, günstigere Spieler sollen die Lücken füllen – ein Risiko, das sportlich oft nicht aufgeht. Diese Abwärtsspirale zeichnet sich aktuell auch bei den Kielern ab.
Erschwerend kommt für den KSV Holstein die Infrastruktur-Frage hinzu. Der geplante Stadionumbau bis 2030 erzeugt zusätzlichen Druck. Die Kosten werden auf bis zu 75 Millionen Euro taxiert. Zwar steuern das Land Schleswig-Holstein (20 Millionen), die Stadt (10 Millionen) und Investor Gerhard Lütje (20 Millionen) erhebliche Summen bei, doch den Rest muss der Verein stemmen. Ein Absturz in die 3. Liga würde dieses Großprojekt massiv gefährden und den Verein vor eine Zerreißprobe stellen. Denn wie die Geschichte zeigt: Es geht viel schneller runter als wieder nach oben.
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