10

Der Hamburger SV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Groenbaek nach einer erfolgreichen halbjährigen Leihe fest von Stade Rennes verpflichtet. Der 25-Jährige unterschreibt bei den Rothosen einen langfristigen Vertrag und bindet sich Berichten zufolge bis 2030 an den Club. Dem HSV gelang es dabei, die ursprünglich festgeschriebene Ablösesumme deutlich zu reduzieren.

Vom Sorgenkind zum Leistungsträger

Der Start an der Elbe verlief für den Skandinavier zunächst holprig. Nach seinem Wechsel im vergangenen Winter warfen ihn Verletzungen und Krankheiten immer wieder zurück. Doch ab dem 28. Spieltag zündete der Offensivmotor: Ob im zentral-offensiven Mittelfeld oder auf der linken Schiene – der Neu-Hamburger bewies als echter Kreativkopf mit starker Defensivbereitschaft seinen sportlichen Wert. Diese steile Formkurve spülte ihn zuletzt sogar zurück in den Kader der dänischen Nationalmannschaft.

Verhandlungsgeschick: HSV drückt die Millionen-Ablöse

Hinter den Kulissen bewies die sportliche Leitung rund um Sportdirektor Claus Costa echtes Verhandlungsgeschick. Statt der ursprünglich verankerten Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro plus Zusatzzahlungen, einigten sich die Norddeutschen mit Stade Rennes auf eine moderatere Summe. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge fließt nun eine Basis-Ablöse von 4,5 bis 4,7 Millionen Euro nach Frankreich, die durch erfolgsabhängige Boni noch ansteigen kann. Trotz des Rabatts ist es ein finanzieller Meilenstein für die Hamburger: Eine Ablöse von über vier Millionen Euro zahlte der Club zuletzt in der Saison 2017/18.

Neue Nummer, klare Ambitionen

Sportdirektor Costa zeigte sich begeistert von der festen Verpflichtung. Mit seiner Spielintelligenz, der technischen Qualität und seiner taktischen Flexibilität bringe der Rechtsfuß genau das Werkzeug mit, das dem Hamburger Kader in vielen Situationen weiterhelfe. Zudem habe er mit seiner Persönlichkeit blitzschnell einen wichtigen Platz im Mannschaftsgefüge eingenommen.

Auch der Spieler selbst strotzt vor Tatendrang und tauscht zur Feier des Tages seine Rückennummer von der 23 auf die begehrte 11. Er sei überglücklich und dankbar für die familiäre Aufnahme im Verein. Der Blick des 25-Jährigen richtet sich nun zielstrebig nach vorne: Er wolle sich mit dem Team in der Bundesliga etablieren und blicke der gemeinsamen Zukunft äußerst positiv entgegen.

Verwandte Beiträge