Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Den italienischen Top-Klubs steht in den Playoff-Rückspielen der Champions League das Wasser bis zum Hals. Inter Mailand, Juventus Turin und Atalanta Bergamo müssen nach enttäuschenden Hinspiel-Ergebnissen ein kollektives Scheitern verhindern, das für den italienischen Fußball negative Geschichte schreiben würde. Der Druck auf die Vertreter der Serie A ist immens, nachdem bereits Meister SSC Neapel vorzeitig die Segel streichen musste.
Sollten alle drei verbliebenen Mannschaften scheitern, wäre dies ein Novum in der modernen Geschichte des Wettbewerbs. Seit Einführung der Champions League im Jahr 1992 fand das Achtelfinale noch nie ohne italienische Beteiligung statt. Das letzte Mal, dass kein Klub vom Stiefel unter den letzten 16 stand, war in der Saison 1987/88 im damaligen Europapokal der Landesmeister. Die italienische Presse reagierte auf die Hinspiel-Pleiten bereits mit drastischen Worten und titelte vom "Inferno von Istanbul" und der "Hölle von Bodö".
Besonders unerwartet trifft die Situation den aktuellen Tabellenführer der Serie A. Inter Mailand, in den letzten zwei Jahren zweimal Endspielteilnehmer, ließ sich beim Außenseiter FK Bodö/Glimt den Schneid abkaufen und verlor mit 1:3. Trainer Cristian Chivu hatte auf dem Kunstrasenplatz am Polarkreis rotiert und Leistungsträger wie Marcus Thuram und Federico Dimarco zunächst auf der Bank gelassen – eine Entscheidung, die sich rächte.
Dabei waren die Nerazzurri gewarnt: Der norwegische Meister spielte eine überragende Gruppenphase, schlug Manchester City sensationell mit 3:1 und gewann bei Atletico Madrid. Inter steht nun im heimischen San Siro unter Zugzwang, auch wenn die Generalprobe gegen US Lecce mit einem glanzlosen 2:0-Arbeitssieg gelang.
Noch düsterer sieht die Lage bei Juventus Turin aus. Die Alte Dame verspielte bei Galatasaray Istanbul eine 2:1-Pausenführung und ging am Ende mit 2:5 unter. Für das Rückspiel benötigt der Rekordmeister ein kleines Fußballwunder und mindestens drei Tore Differenz. Die Formkurve spricht jedoch dagegen: In der Liga setzte es zuletzt eine 0:2-Pleite gegen den Aufsteiger Como 1907, womit die Turiner nun seit fünf Pflichtspielen sieglos sind.
Atalanta Bergamo hat nach dem 0:2 bei Borussia Dortmund ebenfalls eine Herkulesaufgabe vor der Brust, tankte aber immerhin mit einem 2:1-Sieg gegen Neapel Selbstvertrauen. Für den italienischen Fußball steht in diesen Rückspielen nichts Geringeres als der Ruf einer ganzen Liga auf dem Spiel.
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