Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Inter Mailand hat im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League einen herben Rückschlag erlitten. Der Vorjahresfinalist verlor das Playoff-Hinspiel beim norwegischen Außenseiter FK Bodø/Glimt am Mittwochabend überraschend deutlich mit 1:3 (1:1). Während Trainer Cristian Chivu trotz der Pleite den Blick nach vorne richtet, droht den Italienern ein schwerwiegender Personalausfall.
Im hohen Norden erlebte der Favorit aus der Lombardei einen Abend zum Vergessen. Zwar gelang Francesco Pio Esposito in der 30. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, nachdem Sondre Brunstad Fet die Hausherren bereits früh in Führung gebracht hatte (20.). Doch in der zweiten Halbzeit brach das Unheil über die Gäste herein.
Binnen drei Minuten entschied der norwegische Meister die Partie für sich. Der Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge brachte Bodø/Glimt in der 61. Minute erneut in Front, ehe der dänische Angreifer Kasper Högh nur kurze Zeit später auf 3:1 erhöhte (64.). Högh avancierte damit zum Mann des Spiels, da er neben seinem eigenen Treffer auch die beiden anderen Tore vorbereitete.
Trotz der schmerzhaften Niederlage beim „Favoritenschreck“ weigerte sich Cristian Chivu, das vorzeitige Aus in der Königsklasse bereits als gegeben hinzunehmen. „Das Duell ist völlig offen, und das Rückspiel steht noch aus“, betonte der Trainer von Inter Mailand unmittelbar nach dem Abpfiff. Auch der ungewohnte Kunstrasen im Aspmyra Stadion durfte für ihn nicht als alleinige Erklärung herhalten: „Sie sind diesen Platz besser gewohnt, das ist aber keine Ausrede.“
Die Marschroute für die italienische Spitzenmannschaft ist klar. Chivu gab sich trotzig: „Jetzt versuchen wir, im San Siro in die nächste Runde einzuziehen.“ Um das Achtelfinale noch zu erreichen, muss Inter im Rückspiel am kommenden Dienstag (21.00 Uhr) eine deutliche Leistungssteigerung zeigen und den Zwei-Tore-Rückstand wettmachen.
Die Aufholjagd könnte jedoch ohne den wichtigsten Offensivspieler stattfinden müssen. Kapitän und Weltmeister Lautaro Martinez musste in der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Die erste Prognose des Trainers klingt wenig optimistisch: „Ich denke, er ist verletzt und wird eine Weile ausfallen“, so Chivu. Ein Ausfall des Argentiniers würde die Chancen der Mailänder, die unter anderem mit dem deutschen U21-Nationalspieler Yann Aurel Bisseck aufliefen, drastisch schmälern.
Für FK Bodø/Glimt reiht sich dieser Sieg nahtlos in eine beeindruckende Heimserie auf europäischer Bühne ein. Der Klub, der erstmals in der K.o.-Phase der Champions League steht, hat sich im eigenen Stadion zu einer Macht entwickelt. In der laufenden Saison mussten sich bereits Pep Guardiolas Manchester City (1:3) und Atlético Madrid (1:2) auf dem Kunstrasen geschlagen geben. Auch Borussia Dortmund kam im Dezember nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.
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