Jürgen Klopp hat nach der angekündigten Trennung zwischen Mohamed Salah und dem FC Liverpool in höchsten Tönen von seinem ehemaligen Schützling geschwärmt. Im Vorfeld des vorzeitigen Sommer-Abschieds bezeichnete der deutsche Erfolgstrainer den ägyptischen Nationalspieler als einen der Größten aller Zeiten.

Neue Maßstäbe an der Anfield Road

Der frühere Coach der Reds, der den englischen Traditionsverein selbst im Jahr 2024 verlassen hatte, traut dem pfeilschnellen Flügelspieler noch eine lange Laufbahn zu. In einem Interview mit der BBC prognostizierte Klopp, dass der 33-Jährige noch gut sechs oder sieben Jahre auf höchstem Niveau agieren könne. Als Hauptgrund dafür nennt er die immense Professionalität des Linksfußes. Laut Klopp habe der Angreifer völlig neue Maßstäbe für Profifußballer gesetzt, insbesondere wenn es um harte Arbeit und die Investition in die körperliche Regeneration geht.

Klopp und der Torjäger verbinden eine überaus erfolgreiche Ära. Im Jahr 2017 lotste der Trainer den Offensivmann von der AS Rom auf die Insel. Gemeinsam prägten sie eine Epoche und holten die wichtigsten Trophäen in den Nordwesten Englands, darunter den lang ersehnten Titel in der Premier League, die prestigeträchtige Champions League sowie den FA Cup. Für Klopp war der Ägypter rückblickend schlichtweg der perfekte Spieler für den perfekten Klub.

Ein Platz in den Geschichtsbüchern der Reds

Dass die gemeinsame Geschichte an der Anfield Road im kommenden Sommer endgültig endet, bewegt auch den Ex-Trainer spürbar. Jüngst hatten Verein und Spieler völlig überraschend das Ende der Zusammenarbeit nach der laufenden Saison verkündet, obwohl das aktuelle Arbeitspapier eigentlich noch bis 2027 Gültigkeit besaß. Klopp zeigte sich über den bevorstehenden Abgang traurig, betonte aber gleichzeitig seinen großen Stolz, ein Teil dieser beispiellosen Karriere gewesen zu sein.

Statistisch gesehen hat sich der Star-Stürmer in Merseyside ohnehin unsterblich gemacht. Mit herausragenden 255 Treffern für den FC Liverpool hat er sich in der ewigen Torschützenliste des Klubs auf den dritten Platz vorgearbeitet. Einzig die Vereinslegenden Ian Rush und Roger Hunt liegen noch vor dem Ausnahmekönner, der den Verein nun auf der Suche nach einer neuen Herausforderung verlassen wird.

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