Jürgen Klopp könnte für RB Leipzig den entscheidenden Vorteil bei einem spektakulären Transfer-Coup ausspielen. Der neue Red-Bull-Fußballchef plant offenbar, den niederländischen Nationalspieler Cody Gakpo im kommenden Sommer vom FC Liverpool zu den Sachsen zu lotsen.

Klopp als Trumpf im internationalen Poker

Der FC Liverpool strukturiert seine Offensive für die nächste Spielzeit neu und ist bereit, Gakpo abzugeben, um Platz für neue Impulse auf den Außenbahnen zu schaffen. Während das einst heiße Interesse des FC Bayern München an dem Angreifer mittlerweile deutlich abgekühlt ist, bringt sich die europäische Konkurrenz in Stellung. Neben Atlético Madrid, der SSC Neapel, der AC Milan und Tottenham Hotspur wirft nun auch der Bundesligavierte aus Leipzig seinen Hut in den Ring.

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Hier kommt Jürgen Klopp ins Spiel. Der heutige Global Head of Soccer des Red-Bull-Imperiums war es, der den 1,93 Meter großen Rechtsfuß im Sommer 2023 für 42 Millionen Euro von der PSV Eindhoven an die Anfield Road holte. Klopp gilt weiterhin als großer Befürworter des flexiblen Flügelspielers. Diese enge Verbindung könnte im anstehenden Transfer-Sommer das Zünglein an der Waage zugunsten der Leipziger sein.

Millionen-Deal: Verliert Leipzig Yan Diomande an die Reds?

Gleichzeitig bahnt sich zwischen den beiden Klubs ein weiteres Millionen-Geschäft an. Der FC Liverpool hat seine Fühler nach dem Leipziger Shooting-Star Yan Diomande ausgestreckt. Der englische Traditionsverein schwächelt in der aktuellen Saison und sieht in dem 19-jährigen Ivorer ein absolutes Top-Transferziel für die kommende Spielzeit.

Ein Schnäppchen wird der Youngster allerdings nicht. Erst im vergangenen Sommer überwiesen die Sachsen rund 20 Millionen Euro an den spanischen Zweitligisten CD Leganés. Mittlerweile hat das Management ein Preisschild von satten 100 Millionen Euro für das Talent aufgerufen. Eine Summe, die die Konkurrenz aus München bereits abgeschreckt hat, für den finanzstarken Premier-League-Klub aus Liverpool jedoch im Bereich des Machbaren liegt. Ein direkter Transferaustausch oder eine lukrative Verrechnung beider Akteure scheint somit ein absolut realistisches Szenario.

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