Julian Brandt wird Borussia Dortmund im kommenden Sommer nach sieben Jahren ablösefrei verlassen. Der 29-jährige offensive Mittelfeldspieler führt übereinstimmenden Berichten zufolge bereits erste Gespräche mit dem italienischen Erstligisten AS Rom.

Eine beeindruckende Ära beim BVB endet

Mit dem Abschied des gebürtigen Bremers verliert der aktuelle Tabellenzweite der Bundesliga seinen dienstältesten Profi. Unter Trainer Niko Kovac war der Spielmacher lange Zeit ein verlässlicher Fixpunkt in der Offensive. Die nackten Zahlen unterstreichen seinen enormen Wert für die Schwarz-Gelben: In 300 Pflichtspielen sammelte der Techniker stolze 56 Tore und 69 Vorlagen. Besonders beeindruckend ist seine Konstanz, denn in den vergangenen vier Spielzeiten war er stets an mindestens 15 Treffern direkt beteiligt. Nun sucht der 20-Millionen-Euro-Mann nach Ablauf seines Arbeitspapiers endgültig eine neue Herausforderung im Ausland.

Umbruch in Rom: Folgt der Deutsche auf Dybala?

Die aktuell heißeste Spur führt in die Serie A. Laut der italienischen Tageszeitung Gazzetta dello Sport gab es bereits konkrete Kontaktaufnahmen seitens der AS Rom. Beim Tabellensechsten steht im Sommer ein tiefgreifender personeller Umbruch bevor. Die Verträge der bisherigen Top-Verdiener Paulo Dybala und Lorenzo Pellegrini laufen aus. Die Vereinsführung plant dem Vernehmen nach keine Verlängerung mit dem Duo, um das Gehaltsgefüge zu entlasten. Hier rückt der Noch-Dortmunder in den Fokus, der mit einem kolportierten Salär von rund acht Millionen Euro gut in die neu gewonnene finanzielle Struktur der Italiener passen würde und die sportliche Lücke im offensiven Mittelfeld nahtlos schließen könnte.

Namhafte Konkurrenz im Poker um den Spielmacher

Eine schnelle Entscheidung ist im Transfer-Poker um den torgefährlichen Routinier jedoch nicht zwingend zu erwarten. Da der Mittelfeldakteur im Sommer keine Ablöse kostet, ist er auf dem Markt extrem begehrt. Neben dem Hauptstadtklub aus Italien werden in der Gerüchteküche auch internationale Schwergewichte wie der FC Arsenal, Atlético Madrid und der FC Barcelona als mögliche Abnehmer gehandelt. Die kommenden Wochen werden zeigen, von welchem Projekt sich der Kreativspieler schlussendlich überzeugen lässt.

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